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Das ist echte Gemeinschaft

50 Jahre und immer noch gut in Schuss. Im Gemeinschaftshaus in Brackel wird am 12. November ein Festgottesdienst gefeiert (Foto: LKG Brackel)

LKG-Haus wird 50 Jahre alt: Angefangen hat alles vor rund 110 Jahren mit Bibelstunden in Privathäusern.


mum. Hanstedt/Brackel. Wenn das kein Grund zum Feiern ist: 50 Jahre alt wird das Gemeinschaftshaus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel (Büntestraße 23). Am 12. November 1967 war es nach gut eineinhalbjähriger Bauzeit eingeweiht worden, und auf den Tag genau ein halbes Jahrhundert später werden dieses Ereignis und die zurückliegenden fünf Jahrzehnte gefeiert - mit einem Festgottesdienst und Empfang am Sonntag, 12. November, ab 10.30 Uhr.
Eingeladen sind außer den Bürgern aus Brackel und Umgebung auch alle, die aus den benachbarten Gemeinschaften der Bezirke Winsen und Lüneburg beim Entstehen des Hauses mitgeholfen haben, sowie alle, die sich der LKG verbunden fühlen. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzt die St. Jakobi-Kirchengemeinde Hanstedt, zu der Brackel als Pfarrbezirk II gehört und dessen monatlicher Gottesdienst im Gemeinschaftshaus gefeiert wird: Pastorin Wiebke Alex und die Pastoren Georg Buhr und Marcus Krause sind auch mit dabei. Denn am 12. November wird der Gottesdienst aus der St. Jakobi-Kirche nach Brackel verlegt. Hier wirken unter anderem der Inspektor des Hannoverschen Verbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften Gerhard Stolz, Pastor Georg Buhr, eine Bläsergruppe, eine kleine Band und ein Projektchor mit. Im Anschluss gibt es ausgewählte Grußworte, einen Imbiss und viel Zeit zum persönlichen Austausch sowie zum Hören und Sehen alter Zeitdokumente. Wilfried Wiegel, Leiter der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel: „Jeder ist herzlich zu diesem besonderen Gottesdienst mit anschließendem Empfang eingeladen.“
„Wir sind eine Mitmachgemeinschaft“, sagt Wilfried Wiegel. „Unsere Tür steht jedem offen, unabhängig von irgendeiner Kirchenzugehörigkeit.“ Seit Jahren zeichnet sich die Brackeler Gemeinschaft durch kreative Angebote wie das Bistro Lifestyle, „Schrott für Gott“, den „Treffpunkt“-Gottesdienst oder die aktuelle Aktion „Wenn du Gott nur eine Frage stellen könntest – was würdest du wissen wollen?“ aus. „Wir möchten die Bürger aktiv in die Gestaltung unserer Gottesdienste und Veranstaltungen einbeziehen“, so Wiegel und freut sich über das gute Miteinander der Brackeler Vereine und Institutionen, das schon seit Jahren besteht.

Ein Blick in die Geschichte

Am Anfang, vor 110 Jahren, standen Bibelstunden in Privathäusern. Das Wirken von Pastor Louis Harms hatte auch die Bewohner in der Nordheide erreicht. Viele Menschen fingen an, neu nach Gott und seinem Sohn Jesus Christus zu fragen. So bildete sich auch in Brackel ein Kreis von Leuten, die die Bibel lasen. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg begann eine Betreuung des Kreises durch hauptamtliche Mitarbeiter des Hannoverschen Verbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften. Veranstaltungen fanden in der Schule oder auch auf dem Saal des Gasthauses Garbers statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Arbeit zu und der Wunsch nach einem eigenen Domizil wuchs.
Am 24. Februar 1965 wurde der „Verein der Landeskirchlichen Gemeinschaft und des Jugendbundes für EC Brackel“ gegründet. Ziel und Zweck der Vereinsgründung war unter anderem der Bau eines Gemeinschaftshauses. Mit viel Elan wurde in 18-monatiger Bauzeit das Gemeinschaftshaus errichtet und am 12. November 1967 mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Bereits 1974 wurden die Räume zu klein und es wurde ein Erweiterungsbau vorgenommen. Auf Initiative vieler Jugendlicher wurden 1987 die vorhandenen Räume erneut erweitert. Inzwischen hat auch die DRK Ortsgruppe Brackel im Gemeinschaftshaus ihr Zuhause gefunden.