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Das ist erlaubte Verwüstung

Gefällte Bäume und Sandberge: Am Rande des Allerbeeksringes entsteht ein neuer Ablageplatz

Lohnunternehmen rodet 8.600 Quadratmeter-Fläche für Schüttboxen.

mum. Jesteburg. "Das sieht ja schrecklich hier aus", war eine WOCHENBLATT-Leserin entsetzt, als sie jetzt einen Spaziergang entlang des Allerbeeksringes in Jesteburg machte. "Ist das denn erlaubt?" fragte sie beim Anblick der trostlosen Landschaft. Es scheint, als ob ein Erdbeben hier gewütet hätte. Die einst prächtigen Bäume sind gefällt und liegen zum Abtransport bereit, große Sandberge sind aufgeschüttet. "Hier bin ich früher gern gewesen, um den Blick auf über die Wiesen ins Seevetal zu genießen."
"Ja, hier geht alles mit rechten Dingen zu", bestätigt Jesteburgs Bauamtsleiter Thomas Burmester. Die 8.600 Quadratmeter große Fläche gehört einem Lohnunternehmen. Bereits 2010 sei dem Inhaber genehmigt worden, dort Schüttboxen aufzustellen. Das Areal - übrigens so groß wie etwa zwei Fußballfelder - darf auch als Lagerplatz genutzt werden. Das Gebiet kann über zwei Zufahrten angefahren werden.