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Das Kunsthaus-Déjà-vu: Vorstand tritt zurück

Geht von Bord: Rainer Löding

Vereins-Chef Rainer Löding nimmt seinen Hut / Wird Professor Dr. Volker Steinkraus neuer Vorsitzender?

mum. Jesteburg. "Déjà-vu in Jesteburg: Rainer Löding, der Vorsitzende des Vereins "Kunstwoche Jesteburg", hat einen großen Personalwechsel angekündigt. Löding, der den Verein drei Jahre führte, wollte bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend nicht wieder zur Wahl antreten. Das gleiche gilt für den stellvertretenden Vereinschef Dr. Hans von Schuckmann sowie die Beisitzer Inge Zorn, Claudius Pyka und Alfons Müller.
Droht dem Verein jetzt das Aus? Keineswegs: "Wir freuen uns, dass unsere bisherige Kassenwartin Kathrin Pries, Schriftführerin Birgit Haase-Kramer und Beisitzerin Heidi Seekamp weiterhin im Amt bleiben. Auch Kuratorin Isa Maschewski habe sich für ein weiteres Engagement ausgesprochen. Laut Löding ist es dem Verein gelungen, für die Nachfolge qualifizierte Kandidaten zu finden. Geht es nach dem Wunsch des Vorstands, dann wird Professor Dr. Volker Steinkraus (Ollsen) künftig den "Kunsthaus"-Verein führen. Als neuer Stellvertreter ist Tilmann Kristen (Hamburg) im Gespräch. Neu im Beirat sind Julian Krüger und Ali Yaman.
Ein Posten im "Kunsthaus"-Vorstand ist offensichtlich kein Job mit langer Verweildauer. In den vergangenen drei Jahren hatte das WOCHENBLATT immer wieder vom Ausscheiden einzelner Vorstandsmitglieder berichtet. Die Liste der Ex-Verantwortlichen ist lang - unter anderem zählen dazu die Eheleute Volker (2. Vorsitzender) und Alwine Pompe (Beirat) sowie Harriet Romanowski (Kassenwartin).
Das Personal-Karussell begann sich vor drei Jahren zu drehen. Damals hatten Hans-Heinrich Aldag, Hans-Jürgen Börner und Karin Klesper - nach insgesamt 16 Jahren Vorstandsarbeit - die Leitung abgegeben. Da sich über Monate keine Nachfolger fanden, drohte dem Verein sogar das Aus. Dann sprangen Löding und Maschewski ein.
"Alle Vorbereitungen für eine erfolgreiche Weiterarbeit hinsichtlich Programm und der Finanzierungsanträge sind gemacht", so Löding. Es sei eine turbulente Zeit gewesen, denn ein völlig neuer Vorstand habe sich erst finden müssen. "Ich habe die Arbeit meistens gern gemacht und freue mich jetzt aber auf etwas mehr Privatleben."