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Das macht Lust aufs Reisen

Die Dünen auf der Kurischen Nehrung sind ein atemberaubendes Naturschauspiel (Foto: Manfred Schulz)

Manfred Schulz hat Dreiteiler „Land zwischen Oderhaff und Newamündung“ gedreht.

mum. Asendorf. „Land zwischen Oderhaff und Newamündung“ lautete der Titel einer dreiteiligen Fernsehreihe, die zwischen Weihnachten und Silvester im NDR läuft und sicherlich viele Tausende Zuschauer begeistern wird. Was kaum einer weiß, verantwortlich für die Dokumentation, die Land und Leute zeigt, ist Filmproduzent Manfred Schulz aus Asendorf (Samtgemeinde Hanstedt). Viele Monate war er auf der Suche nach kleinen und großen Geschichten. Entstanden ist ein eindrucksvolles Porträt. Sprecher ist Volker Lechtenbrink.
Und darum geht es:
• „Von der Oder bis Danzig“ (Teil 1, Mittwoch, 27. Dezember, 16.10 Uhr): Traumhafte endlose Strände, riesige Wanderdünen und die sturmgepeitschte Nehrungsinsel Hela. Die Reise beginnt auf der Insel Wolin am Oderhaff, vor tausend Jahren ein wichtiger Handelsplatz für Slawen, Wikinger und andere Ostseevölker. Über Swinemünde geht es aufs Meer hinaus zur Ferienhauptstadt Polens: Kolberg, vor dem Krieg eines der größten deutschen Ostseebäder und davor durch Salz reich geworden. Danzig, die alte Hansestadt, im Krieg schwer zerstört, wurde fast originalgetreu wieder aufgebaut. Sie nennt sich auch „Welthauptstadt des Bernsteins“ und ist berühmt für die kunstvollen Beischläge in der Frauengasse. Der Film ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise über Wasser und Land, hin zu Menschen, die mit kleinen, großen und manchmal kuriosen Ideen überraschen.
• „Vom Frischen Haff zum Memeldelta“ (Teil 2, Donnerstag, 28. Dezember, 16.10 Uhr): Jenseits der polnischen Ostseeküste liegen die jungen baltischen Staaten am Meer, davor die russische Exklave Kaliningrad. Jahrzehntelang vom „Eisernen Vorhang“ abgeschottet, verbindet sie die gemeinsame Vergangenheit - geprägt vor allem vom Leben und Überleben an der Küste, von Schifffahrt und Handel. Wohlhabende Städte wie Danzig, Königsberg oder Memel wuchsen daraus hervor - weltoffen und reich an Kultur. Lange Zeit verbotene Traditionen und vergessene Bräuche dürfen in Litauen und Kaliningrad wieder gelebt werden.
• „Von Lettland zu Estlands Inseln“ (Teil 3, Freitag, 29. Dezember, 16.10 Uhr): Wer kennt schon die lettischen Häfen Liepaja, Ventspils und Roja, das Ostsee-Volk der Liven am stürmischen Kap Kolka oder gesungene Dainas, die zur Revolution führten? Lagunen, Steilufer und leere Strände, Wildpferde und „Blaue Kühe“, fast vergessene Höfe mit Holzhäusern und Ziehbrunnen - nirgendwo sonst sind Mythen, Brauchtum und kulturelles Erbe so eng mit dem Alltag verbunden wie an der Livländischen Küste. Ein kleines Segelboot unternimmt eine abenteuerliche Entdeckungsreise nach Riga, der „Perle des Baltikums“, und weiter zur estnischen Inselwelt.