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Der Steuerzahler zahlt die Zeche! Bauhof-Mitarbeiter räumen Jesteburger Schandfleck hinter der Schützen-Festhalle auf

Hier waren die Mitarbeiter des Jesteburger Bauhofs am Werk: Der Zaun ist weg und der Unrat wurde entsorgt
mum. Jesteburg. „Da muss erst das WOCHENBLATT auf die Missstände in Jesteburg hinweisen, bevor endlich etwas geschieht“, sagt ein Rentner, der gerade mit seinem Hund am ehemaligen Festhallen-Grundstück des Schützenvereins vorbeikommt. Tatsächlich - die Müllhalde an der Festhalle ist weggeräumt. Die ausgedienten Eis- und Kühlschränke, die noch vor ein paar Tagen unter freiem Himmel vor sich hin rotteten, sind fort. Auch der löcherige Bretterzaun und der übrige Müll sind abtransportiert.
„Der Bauhof hat aufgeräumt“, teilt Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper auf WOCHENBLATT-Nachfrage knapp mit.
Die Kosten für das Aufräumen - laut Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper etwa 400 Euro - zahlt übrigens der Steuerzahler. „Wir könnten natürlich Anzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch stellen“, so Höper. „Das dürfte wohl erfolglos sein.“ Und warum übernimmt nicht der Jesteburger Schützenverein - immerhin der letzte offizielle Eigentümer der Festhalle - die Verantwortung? „Die Schützen hatten ein Nutzungsrecht an der Halle und am Festplatzgrundstück. Nach meiner Kenntnis haben sie es zum Schützenfest 2013 zuletzt genutzt“, so Höper. „Wie in allen Kommunen, müssen wir illegal entsorgten Müll auf Kosten der Allgemeinheit beseitigen.“
Immerhin: Offensichtlich freut sich die Jesteburger Verwaltung über Hinweise aus der Zeitung. „Es ist einfach nur traurig, wie wenig sich die Verwaltung kümmert“, hatte Winfried Marquardt im WOCHENBLATT unlängst das Jesteburger Rathaus kritisiert. Obwohl sich der selbstständige Hausmeister laut eigenen Angaben immer wieder darüber beschwert hatte, dass ein kleiner Fußweg nahe des Penny-Marktes total vermüllt war, geschah so lange nichts, bis das WOCHENBLATT bei Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper nachfragte. Und siehe da - wenige Tage später erstrahlte der Weg in neuem Glanz. Der ganze Müll war weg.

• Das WOCHENBLATT interessiert: Gibt es noch andere öffentliche Plätze in Jesteburg, die in einem schlimmen Zustand sind? Bitte schicken Sie uns eine E-Mail - am besten mit Fotos - an folgende E-Mail-Adresse: mum@kreiszeitung.net.


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