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Die gefährlichste Ampel im Landkreis

Nach diesem Crash ist die Ampel wirklich kaputt. Das Hinweisschild ist wohl nicht mehr nötig (Foto: Alexander Bonneman)

Ist das die gefährlichste Kreuzung im Landkreis Harburg? Seitdem ein Blitz in die Steueranlage der Ampelanlage an der vielbefahrenen Kreuzung Kleckerwaldstraße/Ecke Jesteburger Chaussee zwischen Jesteburg, Bendestorf und Harmstorf eingeschlagen ist, müssen Autofahrer und Fußgänger besonders vorsichtig sein. Mindestens drei schwere Unfälle hat es bereits gegeben - zwei allein in dieser Woche. Ist das der Grund, warum die Ampelanlage früher als geplant repariert wird?

mum. Bendestorf. Jetzt geht plötzlich alles ganz schnell! „Wir werden am Montag damit beginnen, die Ampelanlage zu reparieren“, so Dirk Möller, Leitung Regionaler Geschäftsbereich Lüneburg für Straßenbau, auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Wie bereits mehrfach berichtet, ist die Ampel-Anlage an der vielbefahrenen Kreuzung Kleckerwaldstraße/Ecke Jesteburger Chaussee zwischen Jesteburg, Bendestorf und Harmstorf bereits seit Mitte Juni defekt. Ein Blitz sei zwar nur im nahen Umfeld der Steueranlage eingeschlagen, hätte aber für einen Totalschaden gesorgt.
Doch obwohl die zuständige Behörde sogar davon ausgegangen war, dass die Arbeiten erst Mitte September - also gut drei Monate später - aufgrund der notwendigen Ausschreibung beginnen können, sah man sich nicht veranlasst, die Kreuzung besonders zu sichern. Ein Fehler?
Bis Donnerstag, 25. August, hat es mindestens drei Unfälle - mit zum Teil hohem Sachschaden - gegeben. „Es grenzt an ein Wunder, dass niemand verletzt wurde“, sagt eine Anwohnerin. Paradox: Auf Initiative des Sportvereins Bendestorf wurde am Montag das Tempolimit von 70 auf 50 Stundenkilometer gesenkt. Die Sportler fürchteten vor allem um das Wohl der Kinder. Für sie war die Ampel der einzige sichere Weg zum Sportplatz. Doch trotz des neuen Tempolimits kam es zu zwei Unfällen.
„Wir werden die gesamte Signaltechnik austauschen“, so Möller. „Dazu gehören auch die Ampeln, die künftig mit LED-Leuchten ausgestattet werden.“ Er geht von Kosten in Höhe von 30.000 Euro aus. Fraglich ist zudem, um auch ein Ampelmast erneuert werden muss. Bei dem Unfall am Dienstag nahm dieser erheblichen Schaden. Möller geht von einer Reparaturzeit von bis zu zwei Wochen aus. Hoffentlich ohne weitere Unfälle.