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„Diese Straße ist gefährlich!“ - Axel Helbing befürchtet, dass es am Talweg in Jesteburg bald zu einem schweren Unfall kommen wird

Axel Helbing steht vor einem der Schweller am Talweg in Jesteburg. „Die sind viel zu niedrig“, lautet seine Kritik
mum. Jesteburg. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier jemand ernsthaft zu Schaden kommt", sagt Axel Helbing. Seit 1977 wohnt der pensionierte Unternehmer am Talweg in Jesteburg. Die kleine Straße führt zum Seniorenheim "Heidehaus" am Itzenbütteler Heuweg. Um die Bewohner der Wohnanlage macht sich Helbing seit einiger Zeit große Sorgen. "Da die Gehwege in einem katastrophalen Zustand sind, müssen die Senioren auf ihrem Weg in das Dorf mit ihren Rollatoren oder Rollstühlen auf die Straße ausweichen", berichtet der Anwohner. Dort gilt eigentlich Tempo 30. "Daran hält sich hier aber niemand", so Helbing. Er weiß von mindestens einem Unfall und vielen Beinahe-Kollisionen.
Schlimm sei, dass zudem der Anliefer-Verkehr für das Seniorenheim über den kleinen Talweg geführt wird. "Dabei würde es eine Alternative geben", so der Jesteburger. Laut seinen Schilderungen ist die Straße Itzenbütteler Heuweg deutlich weniger frequentiert und führt direkt an die Harburger Straße. "Doch nachdem sich Anwohner beschwert haben, wurde die Straße für den Lkw-Verkehr gesperrt", so Helbing. Das Verbot sei inzwischen zwar aufgehoben worden. Aber aus Gewohnheit wird weiterhin der Talweg zum An- und Abtransport genutzt. "Zudem wurden entlang des Heuwegs dicht aufeinanderfolgend Schwellen in die Straße eingebaut. Das schreckt natürlich ab."
Genau solche Hindernisse wünscht sich Axel Helbing auch für den Talweg. Auch dort habe die Gemeinde vor einiger Zeit Schwellen montiert. "Doch diese sind so niedrig, dass man ohne Problem auch mit hoher Geschwindigkeit darüber hinweg fahren kann", so Helbing.
Die Verkehrssituation ist nicht das einzige, was Helbing Sorge macht. "Die Bürgersteige sind in einem schlimmen Zustand", so der Jesteburger. Eigentlich soll laut Helbing das Regenwasser durch kleine Gräben am Straßenrand abfließen. "Doch diese Gräben sind längst zugewachsen und voller Sand. Da fließt nichts mehr ab." Der ausgespülte Sand sammele sich am Ende der Straße und würde zusätzlich den Verkehr gefährden. "An einer Stelle ist zu allem Überfluss der Bürgersteig sogar schon so aufgeweicht, dass die Gefahr besteht, einen Hang hinunter zu rutschen."
Axel Helbing hatte im vorigen Jahr mit Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper über die Situation am Talweg gesprochen. "Er hat gesagt, dass er sich der Angelegenheit annehmen will. Geschehen ist aber noch nichts", so Helbing.
• Weitere Fotos vom Zustand des Talwegs finden Interessenten unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de.