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Ein Gewinn für alle Seiten

Unterzeichneten gemeinsam die Kooperation (v. li.): Tomasz Niedzielin, Hans-Heinrich Höper, Dr. Sabrina Kulin und Professor Dr. Cornelie Dietrich (Foto: Samtgemeinde Jesteburg)

Leuphana Universität und Samtgemeinde Jesteburg entwickeln neue Wege der Bildungskooperation.

mum. Jesteburg. Eine Jesteburger Delegation reiste jetzt zur Leuphana Universität nach Lüneburg, um einen Vertrag über eine Kooperation zu unterzeichnen. Professor Dr. Cornelie Dietrich (Institut für Bildungswissenschaften), Dr. Sabrina Kulin (Prodekanat für Vernetzung), Hans Heinrich Höper (Samtgemeinde-Bürgermeister) und Tomasz Niedzielin (Sozialpädagoge der Samtgemeinde) bekundeten mit ihrer Unterschrift unter dem „Memorandum of Understanding“ ihr Interesse und ihre Bereitschaft an einer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. „Allgemeines Ziel der Kooperation ist außer der beiderseitigen Weiterentwicklung von Unterrichtsmethoden die Verzahnung von Wissenschaft und Schulpraxis in der Lehrerbildung“, so Dietrich, die von Seiten der Leuphana federführend die neue Kooperation mit der Samtgemeinde begleitet. Die Zusammenarbeit wurde bereits in einem ersten Projekt erprobt. „Ich erhielt vielfältige Einblicke in Institutionen, die Kinder und Jugendliche prägen und bilden“, resümiert ein Lehramtsstudent seine Erfahrungen aus dem von der Universität und der Samtgemeinde durchgeführten Praktikumsprojekt. Auch die Vertreter der beteiligten Bildungsinstitutionen waren über den Verlauf sehr zufrieden. „Unser gemeinsames Projekt hat gezeigt, wie fruchtbar die unvoreingenommene Sichtweise der Studierenden für die Lehrenden in den Bildungseinrichtungen ist und wie anregend die unverfälschte Nähe zu den kommunalen Bildungsinstitutionen für die Studierenden ist. Beide Seiten sehen in der Kooperation also eine beispielhafte Möglichkeit zur Selbstreflexion und ein gutes praxisorientiertes Instrument zur Gestaltung der Bildungsaufgaben“, so Niedzielin, der von Seiten der Samtgemeinde die Kooperation organisiert.
Bereits vor zehn Jahren haben Lehrende der Universität Jesteburg auf dem Weg zu einer weiterführenden Schule konzeptionell unterstützt. Außerdem kommunizieren seit fünf Jahren Schüler und Unterrichtende der Oberschule Jesteburg als „Campus Schule“ und Studierende und Lehrende der Leuphana per Video-Konferenzen  miteinander. „Insofern setzen Universität und Gemeinde mit der neuen Kooperation ihr erfolgreiches Zusammenwirken fort“, so Höper. Er berichtete den versammelten Dozenten, dass der Entwicklungsprozess der Bildungsvernetzung in der Samtgemeinde bereits seit 2008 schrittweise realisiert wird - ausgehend von der „Zukunftsstudie Jesteburg 2020“, über das Bildungskonzept der Samtgemeinde, bis zur Etablierung der „Bildung inklusive Gemeinde: BinG“. „Ich freue mich auf die Kooperation mit der Universität. Ich bin davon überzeugt, dass beide Seiten davon profitieren werden. Das Thema Bildung ist für unsere Kommune ein wichtiger Standortfaktor. Familien siedeln sich dort an, wo sie für ihre Kinder ein gutes Bildungsangebot vorfinden.“