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Filmmuseum Bendestorf: Hilft die Samtgemeinde?

Hans-Jürgen Börner (v.li.), Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink und Walfried Malleskat (Filmmuseum) setzen präsentierten bereits vor einem Jahr die Pläne für das Museum

Hans-Jürgen Börner (SPD) will die „Wiege des Deutschen Nachkriegsfilms“ in Bendestorf retten.



mum. Jesteburg/Bendestorf. Mit einem interessanten Antrag will Hans-Jürgen Börner (SPD) die Halle A1 sowie das ehemalige „Vox-Klangstudio“ auf dem Bendestorfer Filmstudio-Areal retten. „Die Samtgemeinde soll die beiden Immobilien kaufen“, schlägt Börner vor. „Die Nutzung erfolgt durch das Filmmuseum Bendestorf.“
Am Dienstag, 10. Dezember, beschäftigt sich der Gemeinderat ab 20 Uhr im „Makens Huus“ mit den Plänen für das ehemalige Studio-Areal (das WOCHENBLATT berichtete). Nachdem Volker Heintzen, Inhaber des „Vox-Klangstudios“, den Mietvertrag für seinen etwa 300 Quadratmeter großen Gebäudekomplex auf dem ehemaligen Filmstudio-Areal gekündigt hat, wurde über die Möglichkeit diskutiert, dass das geplante neue Filmmuseum nicht mehr in der Halle A1 entsteht, sondern im angrenzenden Tonstudio. Damit wäre der Abriss der Halle besiegelt.
„Auf dem Filmgelände steht noch die Wiege des Deutschen Nachkriegsfilms“, so der Vorsitzende des Jesteburger Kultur- und Wirtschaftsausschusses. Dieses in Deutschland einmalige Ensemble und Kulturdenkmal gelte es zu erhalten.
„Die Gemeinde Bendestorf ist nicht in der Lage, die Objekte zu kaufen“, so Börner. Bisher zugesagte Sponsorengelder würden bestenfalls für den Ankauf eines Objektes ausreichen. Börner: „Deshalb ist jetzt die Samtgemeinde gefordert, im Sinne solidarischen Handelns, mit dem Ziel, die Kulturangebote in der Samtgemeinde zu bewahren.“ Neben dem Bossard-Tempel und dem Kunsthaus gebe es mit dem Filmmuseum ein einmalig attraktives Angebot für Einheimische und Gäste.
Wann Börners Antrag auf die Tagesordnung des Samtgemeinderates kommt, ist allerdings noch offen.

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