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Gästeführer wollen besser werden

Simon Hagmann koordinierte das Treffen für den Naturpark Lüneburger Heide

Naturpark Lüneburger Heide veranstaltete „Runden Tisch“ / Fortbildungen sind geplant,

(mum). Kürzlich trafen sich ganz besondere „Führungskräfte“ aus der Lüneburger Heide im Walderlebniszentrum Ehrhorn zu einem „Runden Tisch“. Der Naturpark hatte alle Gästeführer sowie die zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNLer) eingeladen, um über aktuelle Projekte zu informieren und über gemeinsame Themen zu diskutieren. Mehr als 30 Teilnehmer begrüßte Simon Hagmann. Er koordiniert die Arbeit mit den Gästeführern und ZNLern von Seiten des Naturparks und freute sich über das große Interesse. „Mit diesem Treffen wurde noch einmal deutlich, wie unterschiedlich und wie spannend die Bandbreite an erfahrenen Gästeführern hier in der Region ist. Der Naturpark will durch seine Arbeit dazu beitragen, dass diese Vielfalt auch bei den Gästen ankommt und wird sich in den kommenden Jahren stärker in die Vernetzung und Weiterentwicklung von Naturerlebnisangeboten und Führungen einbringen.“
Die Teilnehmer diskutierten verschiedene Bereiche ihrer Arbeit, in denen noch Entwicklungsbedarf besteht. So wird der Naturpark dazu beitragen, künftig für einen besseren Informationsfluss zwischen Angebot und Nachfrage zu sorgen. Etwa wolle man die Bedarfslage von Schulen besser erfassen. Auch Fortbildungen für Gästeführer und ZNLer bietet der Naturpark ab 2018 in Kooperation mit Partnern wie der Alfred-Töpfer-Akademie verstärkt an. Am 5. Mai startet dieses Engagement mit einer Veranstaltung zum Thema Artenvielfalt und Didaktik im Lebensraum Wald.
Größter Hingucker an diesem Abend war aus Hagmanns Sicht das neu entwickelte Naturpark-Logo, in Variationen sowohl für Gästeführer als auch ZNLer. Das Logo darf nach Vorlage eines gültigen Zertifikats kostenlos in der Naturparkregion Lüneburger Heide verwendet werden und geht auf den Wunsch vieler Teilnehmer zurück, in der Fläche besser als Führer erkennbar zu sein. „Das Tragen des Logos ist völlig freiwillig und kostenlos“, so Simon Hagmann. „Damit will der Naturpark auch nicht in Konkurrenz zu bestehenden Kennzeichnungen treten. Es soll einfach auch als Wertschätzung für ein wichtiges Angebot an die Besucher unseres Naturparks gelten und den Träger als Experten ausweisen.“
Auch inhaltlich will der Naturpark in Zusammenarbeit mit Partnern das Führungsangebot in der Heide bereichern: Unter anderem wurde das Beratungsmodul „Heideböden“ entwickelt. Im Zuge einer individuellen Beratung werden dabei bestehende Führungsangebote um das Thema Bodenkunde erweitert und abgestimmtes Informationsmaterial entwickelt.
• Der nächste Runde Tisch findet wieder Ende kommenden Jahres statt und steht allen Interessierten offen.