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"Gemeinsam für unser Dorf"

Bernd Jost organisiert die Kunst- und Kulturwoche

Premiere für Jesteburg: Erstmals findet in diesem Jahr vom 23. August bis zum 1. September eine Kunst- und Kulturwoche in dem Heidedorf statt. Positiv: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass nahezu alle Kultur- und Kunstschaffenden für Jesteburg an einem Strang ziehen. Unter anderem haben bereits der Verein "Kunstwoche Jesteburg", das "Podium" und der Förderverein "Naturbühne" Unterstützung zugesagt. Auch die Kirche, "Jugend aktiv", zahlreiche Galerien sowie das Künstlernetzwerk "Kunstnetz Jesteburg" sind beteiligt. "Unser Ziel ist es, dass alle die möchten, sich an dieser Veranstaltungswoche beteiligen", sagt Bernd Jost. Er hat die Koordination des Events übernommen.

mum. Jesteburg. "Gemeinsam für unser Dorf" - so könnte das Motto der ersten Kunst- und Kulturwoche in Jesteburg lauten. Zum Auftakt am Freitag, 23. August, ist eine Ausstellungseröffnung im Kunsthaus geplant. Aber auch der Kunstraum "schräg + gut" sowie die Galerien von Inge Zorn und Karin Klesper ("Atelierfest der Sinne") beteiligen sich mit Aktionen.
Nicht nur die Bildende Kunst steht während der Aktionswoche im Vordergrund: das Jesteburger Podium beispielsweise hat die Schauspielerin und Sängerin Ulrike Bartz ins Heimathaus eingeladen. Sie wird Melodien von Barbara Streisand singen. Apropos Musik: Auf der Naturbühne werden am 30. August zahlreiche Jugendbands unter der Schirmherrschaft von "Jugend aktiv" auftreten. Einen Tag später steht die Naturbühne dann erneut im Blickpunkt: Am Vormittag haben dort Vereine und Schulen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Gegen 18 Uhr werden die "Coolen Elbstreicher" das Publikum begeistern. Das Nachwuchsorchester besteht aus etwa 50 Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren. Unter der Leitung der Cellistin Gesa Riedel präsentieren Kinder aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten mit viel Spaß unterschiedliche Musikstücke. Die jungen Musiker traten unter anderem mit Udo Lindenberg auf. Ab 20.30 Uhr gehört die Bühne dann einer Showband.
Den Abschluss der Kunst- und Kulturwoche bildet am Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst.
Die erste Kunst- und Kulturwoche lässt sich die Gemeinde Jesteburg viel Geld kosten. Der Wirtschafts- und Kulturausschuss hat 12.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 3.000 Euro können zudem abgerufen werden, sollten die Mittel nicht ausreichen. "Zu sämtlichen Veranstaltungen ist der Eintritt frei", so Chef-Organisator Bernd Jost. Auch Künstlergagen und die Technik soll aus dem Büdget bezahlt werden.
Das Programm ist aber noch längst nicht vollständig. "Wer sich beteiligen möchte, kann sich jederzeit bei mir melden", so Jost. Er ist entweder telefonisch unter 0 41 81 - 89 50 oder via E-Mail an info@hooklinemusic.de zu erreichen.
Unter anderem überlegen die Mitglieder des GeWerbekreises, ob sie erstmals ein "White-Dinner" in Jesteburg organisieren. Das Event ist unpolitisch, unkommerziell und kostet benfalls keinen Eintritt. Jeder Teilnehmer muss nur Tische, Stühle und Verpflegung selbst mitbringen und selbstverständlich ganz in Weiß erscheinen.
Ursprünglich hatte sich Wirtschafts- und Kulturausschuss-Vorsitzender Hans-Jürgen Börner (SPD) sogar dafür eingesetzt, dass Jost (CDU) für sein Engagement eine Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 1.000 Euro bekommen sollte. "Aber das kommt für mich nicht in Frage", so Jost. "Ich bin Ratsmitglied, da gehört sich so etwas nicht."