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Hilfe, die ankommt

Wann? 23.10.2016 15:00 Uhr

Wo? Heimathaus, Niedersachsenplatz, 21266 Jesteburg DE
Kürzlich fand in dem Kinderdorf des Sambia-Fördervereins ein Fest statt. Über die die geplanten Projekte soll jetzt berichtet werden (Foto: Sambia-Förderverein)
Jesteburg: Heimathaus |

Dr. Werner Huber lädt zum Informationstag über den Sambia-Förderverein ein.

mum. Jesteburg. Das hat Tradition: Einmal im Jahr berichtet Dr. Werner Huber über die Arbeit des Sambia-Fördervereines im Jesteburger "Heimathaus" (Niedersachsenplatz). Huber, viele Jahre Arzt in Jesteburg und Bendestorf, möchte die Menschen für seine Projekte im fernen Afrika begeistern und zudem darüber informieren, wie die Spendengelder eingesetzt werden. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 23. Oktober, ab 15 Uhr statt.
"Ich freue mich besonders darüber, dass Jens Eberlein an der Veranstaltung teilnimmt", so Huber. Der junge Mann aus Stuttgart hat im Zuge seines Bundesfreiwilligendienstes bei den Projekten des Sambia-Fördervereins geholfen. Unter anderem wird er Fotos von einem "Funday" im Kinderdorf zeigen und über die anstehenden Erweiterungsbauten berichten.
Werner Huber ist in den armen Ländern der Welt zu Hause: In Sambia, Tansania, Peru, im Sudan und in der Ukraine hilft er, wo Hilfe benötigt wird. Der Arzt gründete 1993 den Sambia-Förderverein. Eines der wichtigsten Projekte ist die Unterstützung des 2009 eröffneten Kinderdorfs für AIDS-Waisen "Fountain Gate". Dort wohnen 90 Jungen und Mädchen in familienähnlichen Gemeinschaften. Eine Schule befindet sich auf dem Gelände. "Wir vermitteln Patenschaften", sagt Huber. Bereits für 36 Euro monatlich könne man einem Kind eine Perspektive schenken.
Zuletzt hatte Huber auch um Unterstützung für das Projekt "Hunger-Paten" geworben. "Gemeinsam mit unserem sambischen Partner Chreso Ministries behandeln wir in Sambia mehr als 20.000 AIDS-Kranke", so Huber. Etwa 20 Prozent dieser Kranken würden gleichzeitig an Tuberkulose leiden. "Sie bekommen alle nötigen Medikamente kostenfrei." Um wieder zu Kräften zu kommen, müssten sie sich auch ausreichend ernähren. Aber: Das Geld reiche nicht für eine ausgewogene Ernährung. "Die meisten Kranken essen nur einmal täglich und dann auch nur sehr einseitig", berichtet Huber. Für fünf Euro im Monat erhalte ein Patient eine regelmäßige Zusatzkost aus Sojamehl, Erdnüssen und Trockenfischen.
Eine große Herausforderung für den Sambia-Förderverein ist derzeit das Klimaphänomen "El Ninio", das dem Land anhaltende Dürren und Hungernöte gebracht hat. "Während des Info-Tags erzählen wir, wie wir mit einem landwirtschaftlichen Projekt versuchen werden, zu helfen", so Huber. Wer sich direkt in Sambia von der Arbeit des Fördervereins einen Eindruck machen möchte, hat dazu im Juli kommenden Jahres Gelegenheit. Huber plant eine Reise und wird dazu Näheres erzählen.
• Am Sonntag wird es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen geben. Sämtliche Einnahmen gehen an die Projekte in Sambia.
• Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.sambia-foerderverein.de.