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"Ich habe die Wölfe gesehen!" - Harald Stöver wehrt sich gegen Unterstellungen

"Ich habe die Wahrheit gesagt", schwört Harald Stöver
mum. Schierhorn. „Ich habe die Wahrheit gesagt. Ich kann nicht verstehen, warum mir jemand unterstellt, dass ich lüge“, sagt Harald Stöver. Am vorigen Samstag hatte der Schierhorner im WOCHENBLATT davon berichtet, in unmittelbarer Nähe seines etwas abgelegenen Grundstücks in der Samtgemeinde Hanstedt Wölfe beobachtet zu haben. Stöver war besonders stolz darauf, dass es ihm gelungen war, ein Foto von einem der Wölfe zu machen.
Doch das rief Kritiker auf den Plan. Sie wollen das Bild bereits in Internet auf einer speziellen Wolfsseite entdeckt haben. „Es ist deshalb ausgesprochen zweifelhaft, ob die Angaben des Herrn Stöver den Tatsachen entsprechen“, schreibt eine Leserin. Die Ähnlichkeit beider Fotos sei auffallend. „Darüber hinaus nähern sich Wölfe niemals einem Menschen bis auf fünf Meter“, schreibt die Leserin weiter.
Harald Stöver bleibt bei seiner Aussage. „Ich werde jetzt eine Kamera aufstellen, die bei Bewegung selbst auslöst“, so der Schierhorner. „Ich bin sicher, dass es mir gelingen wird, ein besseres Wolfs-Foto zu machen.“
Bei einem Spaziergang im August habe Stöver zum ersten Mal einen Wolf gesehen. Inzwischen beobachtet er laut eigener Aussage nahezu jeden Abend bis zu vier Wölfe. Mitte Juni hatte Katharina Heitmann einen Wolf in ihrem Garten gesehen - sie wohnt in Jesteburg-Lüllau, am Rande eines Waldes. Das ist Luftlinie höchstens drei Kilometer von dort entfernt, wo auch Stöver Wölfe gesichtet haben will.
• Wer einen Wolf sieht, sollte sich beim Landkreis Harburg unter der Telefonnummer 04171 - 69 30 melden.


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