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In die Zukunft mit privaten Mäzenen - Bürger gründen den „Bossard-Kreis“

Auf Initiative von Hans-Jürgen Börner und Dr. Hans-Heinrich Aldag gründete sich jetzt der „Bossard-Kreis“ (Foto: Kunststätte Bossard)
mum. Jesteburg. Das ist ein großer Schritt zur Sicherung der Arbeit in der Kunststätte Bossard: Während einer besonderen Abendveranstaltung im Klostergarten wurde vergangene Woche der „Bossard-Kreis“ gegründet. Bürger aus der Gemeinde und Samtgemeinde Jesteburg sowie kunstinteressierte Bewohner des Landkreises Harburg fanden sich auf Einladung des Vorstandsmitglieds Hans-Jürgen Börner sowie des Stiftungsratsmitglieds Dr. Hans-Heinrich Aldag zusammen, um sich über die gegenwärtige Situation so wie zukünftige Strategien der Kunststätte zu informieren und das Museum als wichtigen Mitspieler der Kulturlandschaft um und in Jesteburg in den kommenden Jahren finanziell zu unterstützen.
Notwendig wird das zusätzliche Engagement, weil die Sparkasse Harburg-Buxtehude ihre finanzielle Unterstützung reduzieren wird. Zuletzt hat das Geldinstitut den Kunsttempel mit 70.000 Euro im Jahr unterstützt. Weitere 100.000 Euro schoss der Landkreis dazu. Die Sparkasse kündigte an, künftig 50.000 Euro zur Verfügung stellen. Außerdem sollen einzelne Projekte finanziert werden. Glücklicherweise kompensiert seit 2015 die Gemeinde Jesteburg mit einer jährlichen Zuwendung von 25.000 Euro diesen finanziellen Einschnitt zu einem Teil. Um jedoch den Erhalt und die Entwicklung des Museums auf Dauer zu gewährleisten, wird ein Engagement privater Mäzene von immer größerer Bedeutung.
Bei sommerlichen Temperaturen und mit musikalischer sowie kulinarischer Begleitung erfuhren die Gäste in lockerer und intimer Atmosphäre von den ersten Begegnungen der beiden Veranstalter - beide langjährige Jesteburger - mit dem Bossardschen Gesamtkunstwerk. Eindrücklich verdeutlichten sie dessen positive Wirkung für den Jesteburger Kunst- und Kulturbetrieb.
Leiterin Dr. Gudula Mayr erfuhr bei ihren Ausführungen zum künstlerischen Stellenwert des Hauses Zuspruch. Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Landrat Rainer Rempe und Bürgermeister Udo Heitmann ergänzten Mayrs Ausführungen und unterstrichen ihre persönliche wie funktionale Verbundenheit mit der Kunststätte nachdrücklich.
Am Ende des gründete sich der „Bossard-Kreis“, der sich in Zukunft einmal jährlich zu ähnlichen Abenden zusammenfinden wird und der für weitere finanzkräftige Hilfe von Jesteburger Bürgern offen ist.