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Jesteburg verschläft den Winter

Rainer Nackenhorst mit eigener Schneefräse. Er hat keine Lust mehr, auf den Bauhof der Gemeinde Jesteburg zu warten
mum. Buchholz/Jesteburg. Wer in Buchholz wohnt, der ist im Vergleich zu den Jesteburgern klar im Vorteil, zumindest im Winter. Während Buchholz den Geh- und Radweg entlang der Reindorfer Straße am Samstag zumindest bis etwa 50 Meter hinter dem Jesteburger Ortsschild schneefrei hielt, hat der Bauhof des Heidedorfs den Wintereinbruch offensichtlich verschlafen. „Wir haben mit den Mitarbeitern gesprochen“, sagt Thomas Burmester, Leiter des Fachbereichs Bauen. „Der Geh- und Radweg wird künftig regelmäßig gereinigt.“ Allerdings würden die Wege außerhalb der Ortslagen nachrangig behandelt werden.
Rainer Nackenhorst (64) weiß um das Problem. „Ich kann nicht verstehen, warum die Gemeinde entlang der Itzenbütteler Straße nicht besser räumt“, sagt er. „Das ist doch ein Schulweg, da muss doch zumindest die Straße schneefrei sein.“ Am vorigen Dienstag habe er bis 10 Uhr kein einziges Räumfahrzeug gesehen. Damit zumindest seine Nachbarn und er sicher aus der Haustür kommen, hat sich Nackenhorst eine eigene Fräse aus dem Baumarkt besorgt. „Selbst ist der Mann“, lautet jetzt sein Motto.