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Kindern eine Chance geben

Wann? 22.10.2017 15:00 Uhr

Wo? Heimathaus, Niedersachsenplatz, 21266 Jesteburg DE
Ein Projekt des Fördervereins ist die Wasserversorgung
Jesteburg: Heimathaus |

Seit vielen Jahren engagiert sich der Jesteburger Arzt Dr. Werner Huber für Kinder in Afrika. 1993 gründete er den Sambia-Förderverein. Jede Menge Informationen über das, was der Verein bislang geleistet hat, und über die kommenden Ziele gibt es am Sonntag, 22. Oktober, im Jesteburger „Heimathaus“.

mum. Jesteburg. Das hat Tradition: Einmal im Jahr berichtet Dr. Werner Huber über die Arbeit des Sambia-Fördervereines im Jesteburger „Heimathaus“ (Niedersachsenplatz). Huber, viele Jahre Arzt in Jesteburg und Bendestorf, möchte die Menschen für seine Projekte im fernen Afrika begeistern und zudem darüber informieren, wie die Spendengelder eingesetzt werden. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 22. Oktober, ab 15 Uhr statt.
Diesmal können sich die Besucher auf sehr aktuelle Fotos und Videos freuen. Huber kehrte gerade erst von einer Sambia-Reise zurück. Teilnehmer der Reise werden ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen und ihre Eindrücke schildern. Huber gründete 1993 den Sambia-Förderverein. Eines der wichtigsten Projekte ist die Unterstützung des 2009 eröffneten Kinderdorfs für AIDS-Waisen „Fountain Gate“. Dort wohnen fast 100 Jungen und Mädchen in familienähnlichen Gemeinschaften. Eine Schule befindet sich auf dem Gelände. „Wir vermitteln Patenschaften“, sagt Huber. Bereits für 36 Euro monatlich könne man einem Kind eine Perspektive schenken.
Derzeit wird auf dem Schulgelände ein Lehrerhaus sowie eine Unterkunft für weitere 20 Internatskinder gebaut. Anfangs sei das Kinderdorf nur für Waisen vorgesehen gewesen. „Aus der Not heraus haben wir in einem der Häuser nun missbrauchte Kindern untergebracht“, so Huber.  „Die zuletzt vorgestellte Photovoltaikanlage ist inzwischen fertig und liefert Strom.“ 
Zuletzt hatte Huber auch um Unterstützung für das Projekt „Hunger-Paten“ geworben. „Gemeinsam mit unserem sambischen Partner Chreso Ministries behandeln wir in Sambia mehr als 20.000 AIDS-Kranke“, so Huber. Etwa 20 Prozent dieser Kranken würden gleichzeitig an Tuberkulose leiden. „Sie bekommen alle nötigen Medikamente kostenfrei.“ Um wieder zu Kräften zu kommen, müssten sie sich auch ausreichend ernähren. Aber: Das Geld reiche nicht für eine ausgewogene Ernährung. „Die meisten Kranken essen nur einmal täglich und dann auch nur sehr einseitig“, berichtet Huber. Für fünf Euro im Monat erhalte ein Patient eine regelmäßige Zusatzkost aus Sojamehl, Erdnüssen und Trockenfischen.
• Am Sonntag wird es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen geben. Außerdem wird Handarbeit aus Sambia angeboten. Sämtliche Einnahmen gehen an die Projekte in Sambia. Der Eintritt ist frei.
• Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.sambia-foerderverein.de.