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Landkreis setzt auf Elektromobilität

Klimafreundliche Dienstfahrten der Kreisverwaltung: Landrat Rainer Rempe und Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath präsentieren den E-Fuhrpark des Landkreises (Foto: Landkreis Harburg)

Neue E-Fahrzeuge kommen zum Einsatz.

(mum). Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Und auch der Landkreis Harburg setzt noch stärker als bisher auf umweltfreundliche Mobilität: Seit Anfang August können die Mitarbeiter zwei neue BMW i3 für ihre Dienstfahrten nutzen.
"Elektromobilität ist eine Schlüsseltechnologie für die Verkehre der Zukunft. Der Landkreis Harburg sammelt deshalb bereits seit mehreren Jahren Erfahrung mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen", so Landrat Rainer Rempe. Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath ergänzt: "Wir arbeiten auf Grundlage unseres Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts seit 2013 kontinuierlich an Lösungen, um die Dienstfahrten der Kreisverwaltung so klimaschonend wie nur möglich zu gestalten." Ein Pkw stoße pro Kilometer durchschnittlich rund 140 Gramm CO2 aus, während die beiden neuen Elektro-Autos mit zwölf Gramm/km nahezu emissionsfrei unterwegs seien.
Die beiden Elektrofahrzeuge aus Bayern ersetzen den ebenfalls elektrogetriebenen Karabag Fiat 500 E, der beim Landkreis seit 2012 im Einsatz war und 10.445 Dienstkilometer zurücklegte. Ebenfalls neu im Fuhrpark des Landkreises ist ein Audi A3 etron, der beim Landkreis nun anstelle seines benzingetriebenen Vorgängers zum Einsatz kommt.
Für kürzere Dienstfahrten - etwa im Winsener Stadtgebiet - stehen im Fuhrpark der Kreisverwaltung zwei Elektrofahrräder mit einer Reichweite von bis zu 130 Kilometern und zwei herkömmliche Fahrräder zur Verfügung.
Außerdem bietet der Landkreis Harburg seinen Mitarbeitern seit Anfang 2014 das HVV-Jobticket "ProfiCard" an und fördert damit auch einen klimafreundlichen Arbeitsweg und Dienstfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Fahrgeldzuschuss zur "ProfiCard" wird über die Pachteinnahmen für Solaranlagen auf den Dächern von Landkreisgebäuden finanziert und aktuell von 80 Mitarbeitern in Anspruch genommen.