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Marxen: Grenzenloser Spaß zum 777. Geburtstag

Beate Thiel (li.) wurde beim Organisieren tatkräftig unterstützt

Bei Sonne, Sport und Spiel waren ca. 200 Teilnehmer im Einsatz


ab. Marxen. Bei sommerlichen 25 Grad feierte das Dorf Marxen am vergangenen Samstag mit den „Spielen ohne Grenzen“ sein 777-jähriges Bestehen. Zu dem sportlichen Event traten im Rahmen des Jubiläumsjahres zwölf Gruppen, Vereine und Organisationen auf dem Sportplatz am Kamp 27 von 12 bis 18 Uhr gegeneinander an. Rund 200 begeisterte Teilnehmer waren mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache.

Über das schöne Wetter freute sich vor allem Beate Thiel. „Als es kürzlich noch schneite und hagelte, hatte ich wirklich Bedenken“, so die stellvertretende Bürgermeisterin. „Dann hätten wir die Veranstaltung nach drinnen verlegen müssen.“ Mitglieder des Gemeinderates hatten zuvor ein Organisationsteam gebildet, in dem sich auch Bürgermeister Christian Meyer engagierte. Leider konnte er selbst an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, was Thiel sehr bedauerte.

Jede Menge sportlicher Herausforderungen und Geschicklichkeitsspiele standen für die Teams auf dem Programm, darunter Disziplinen wie Flaschenkegeln oder Bretterlauf. Auch einen kurzen Biathlon mit Schießen und Laufen galt es zu bewältigen. Für das leibliche Wohl sorgten die Landfrauen mit einem umfangreichen Kuchenbuffet, vor dem Eiswagen standen Gäste und Teilnehmer Schlange, und Liebhaber salziger Speisen kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Der gesamte Erlös des Tages kam zu gleichen Teilen allen teilnehmenden Gruppen zugute.

An den Spielen nahm auch eine Gruppe mit zwölf Flüchtlingen teil, unter ihnen Omar al Omari. „Mit meinen elf Mitstreitern habe ich heute viel Spaß“, erzählte der 36-jährige Syrier gut gelaunt. Zwei Disziplinen habe er schon hinter sich gebracht, nun stehe Biathlon auf dem Plan. „Mal schauen, wie gut ich dabei abschneide“, war er gespannt.

Auch die Zuschauer gaben alles und bejubelten ihre Favoriten, zwei von ihnen waren Adriana Vhrel und Timo Blancke aus Marxen. „Wir feuern meine Mutter an“, verriet Adriana. „Sie ist im Team ,Frauenchor‘.“