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Mediation ist für Inklusion wichtig!

Reiner Kaminski, Fachbereichsleiter Soziales im Landkreis Harburg, begrüßte die anwesenden pädagogischen Fachkräfte (Foto: Landkreis Harburg)

Großes Interesse an Fachtag Mediation und Gewaltprävention in Brackel.



mum. Brackel. Seit 2008 ermöglichte das Projekt "VisioN", rund 132 Mitarbeitern aus 62 Institutionen im Landkreis Harburg eine Weiterbildung im Bereich "Mediation". Während des Fachtages "Mediation und Gewaltprävention - Jugendhilfe, Kita, Schule und Hort. Inklusion im Landkreis Harburg" in der Brackeler Festhalle wurde die Vernetzung der ausgebildeten Mediatoren innerhalb der Institutionen und Gemeinden weiter vorangebracht.
Reiner Kaminski, Fachbereichsleiter Soziales im Landkreis Harburg, begrüßte die anwesenden pädagogischen Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Kita, Hort, Jugendhilfe und Bürgermeister sowie weitere  Vertreter der Gemeinden. Er zeigte sich erfreut über das fachliche Potential, das durch die Weiterbildungen in den zurückliegenden Jahren in den Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe gewachsen ist. Er sprach den Teilnehmern seinen Dank aus für ihr Interesse an Austausch, Vernetzung und eigener Weiterqualifizierung.
Das Projekt "VisioN" ermöglicht nicht nur die Qualifizierung von Menschen, sondern unterstützt auch den Neuaufbau und die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungsnetzwerke im Landkreis Harburg.
Ingrid Strauer, langjährige Mitarbeiterin im Projekt "VisioN", betonte, dass der Umgang mit Konflikten durch Mediation und Streitschlichtung ("gewaltfreie Kommunikation") ein notwendiges Mittel sei, um die kommunalen Bildungslandschaften inklusiv gestalten zu können. Gemeinsam mit ihrem siebenköpfigen Team habe sie die Hoffnung, dass sich durch die bisherigen Qualifizierungen die Fachlichkeit im Umgang mit Konflikten in den Institutionen verbessert hat.
Die Hoffnungen des Teams "VisioN" bestätigten sich in den Beiträgen der Teilnehmenden. Diese berichteten von Hürden und Herausforderungen bei der Entwicklung von Konzepten im Umgang mit Mediation in ihren Institutionen. Die positiven Erfahrungen und der Zuspruch der Kinder, Eltern und des Kollegiums seien allerdings Motivation für die Weiterentwicklung des begonnenen Weges.