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Ministerin Heinen-Kljajić will "Breitenkultur" stärker fördern

(mum). Das kann sich sehen lassen: 2,8 Millionen Niedersachsen sind bürgerschaftlich engagiert. Das sind 41 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren. Hunderttausende singen in Chören, engagieren sich in Kulturzentren oder spielen in Theatertruppen und Orchestern. "Diese Stärken wollen wir weiter ausbauen", sagt Gabriele Heinen-Kljajić, die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur. Niedersachsen habe als Flächenland ein besonderes Interesse daran, allen Bevölkerungsschichten Zugang zu Kultur und damit kulturelle Bildung zu ermöglichen. Das sei auf dem Land ohne Breitenkultur nicht zu erreichen. Unter "Breitenkultur" werden all diejenigen kulturellen Aktivitäten zusammengefasst, die sich an breite Bevölkerungsschichten richten.
"Wir haben die Breitenkultur als einen kulturpolitischen Schwerpunkt für die kommenden Jahre identifiziert", sagt Heinen-Kljajić. Bei der Erarbeitung der neuen Zielvereinbarungen zwischen Ministerium, regionalen Kulturförderern und Kulturfachverbänden wird die Breitenkultur zum ersten Mal explizit berücksichtigt.