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"Ohrfeige für eine engagierte ehrenamtliche Arbeit"

Kunstvereins-Chef Rainer Löding

Kunstvereins-Vorsitzender Rainer Löding kritisiert WOCHENBLATT-Bericht / „Korrekt gehandelt“

mum. Jesteburg. „Die ganze Berichterstattung im WOCHENBLATT empfinden wir als Ohrfeige für eine engagierte ehrenamtliche Arbeit für die Gemeinde Jesteburg.“ Rainer Löding, Vorsitzender des Vereins „Kunstwoche Jesteburg“ ist wegen eines Beitrags über die Unruhe im Vorstand des Vereins „Kunstwoche Jesteburg“ auf Zinne. Unter anderem schreibt Löding in einem Brief an die Redaktion, dass Kuratorin Isa Maschewski nicht auf die erneute Renovierung des Kunsthauses bestanden habe. „Sie hat die Arbeiten nur empfohlen“, so der Vorsitzende. Die Ausführungen der Arbeiten, so berichtete das WOCHENBLATT, hatten zum Rücktritt von Kassenwartin Harriet Romanowski geführt, die - weil im Urlaub - sich bei der Abstimmung übergangen gefühlt habe. Dazu Löding: „Der Umbau des Daches war schon in mehreren Vorstandssitzungen Thema und keineswegs spontan. Frau Romanowski hat sich nie komplett ablehnend geäußert, plädierte lediglich für eine kostengünstige Lösung.“ Der formal korrekte Weg sei von ihm auch während des Urlaubs der Kassenwartin eingehalten worden. „Sie wurde telefonisch und per E-Mail über alle Schritte informiert“, erklärt Löding. Es gehe zudem um keine Renovierung, sondern um die komplette Neugestaltung der Decke und der Beleuchtung.
Der Vorsitzende schreibt auch, dass keine Rechnungen der künstlerischen Leiterin Isa Maschewski aus Gemeindegeldern bezahlt würden. Die zuletzt bewilligten 8.500 Euro würden direkt in den Workshop für Kinder gehen, der nun zehn Monate laufe. Zudem schreibt Löding, dass der Großteil der finanziellen Förderung durch Sponsoren als Projektförderung direkt in die Ausstellungen gehe.

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