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Reitverein: Ortstermin mit dem Landkreis

Hans-Heinrich Höper: Gespräch über Areal hinter dem VfL-Sportplatz.

mum. Jesteburg. Im September hatte der Vorstand des Reit-und Fahrvereins Nordheide mit einer Falschmeldung im Hamburger Abendblatt für reichlich Verwirrung gesorgt. Demnach soll Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper dem Vereinsvorstand ein neues Quartier versprochen haben (das
WOCHENBLATT berichtete). Der Vorstand wurde mit den Worten zitiert: „Die Gemeinde hat den Reitern eine große Fläche in Jesteburg zur Verfügung gestellt, auf der eine komplett neue Reitanlage mit Stallungen, Halle, Turnier- und Abreitplatz entstehen kann.“ Konkret geht es um ein Gelände hinter den Sportplätzen des VfL Jesteburg. „An dieser Geschichte ist nichts dran“, so Höper damals auf WOCHENBLATT-Nachfrage. „Wir haben bislang nur lose Gespräche geführt.“ Ein konkretes Angebot sei dem Verein nicht gemacht worden. Höper sah sich sogar veranlasst, die Ratsmitglieder schriftlich über die Falschmeldung zu informieren.
Inzwischen gab es jedoch eine Ortsbegehung, an der Vertreter der Gemeinden Jesteburg und Asendorf, des Landkreises und des Reitvereins teilnahmen. „Dem Vorstand des Reitvereins wurde verdeutlicht, welche umfangreichen Anforderungen auf sie zukommen würden, wenn sie ernsthaftes Interesse an dem Grundstück haben“, so Höper. Der Verein habe darauf signalisiert, seine Mitglieder zu informieren.
Die Zeit drängt, denn der Pachtvertrag für das Reiter-Areal „Am Turnierplatz“ läuft 2020 aus. Die Fläche sei laut Höper unter anderem für eine mögliche Schulerweiterung sowie Wohnungsbau attraktiv.