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Schützen-Areal: Geht es jetzt voran? - Erdarbeiten „Am alten Moor“ haben begonnen

Ein Bagger schiebt das Erdreich auf dem neuen Schützen-Areal zusammen. Beginnen die Arbeiten im August?
mum. Jesteburg. Ein Bagger bewegt Erdreich, Baumstämme und Äste werden geschreddert - seit voriger Woche haben offensichtlich die Vorarbeiten auf dem Gelände „Am alten Moor“ begonnen, wo später das neue Schützenhaus stehen soll. „Natürlich geht es voran“, bestätigt Norbert Viedt, Schriftführer des Schützenvereins, auf Nachfrage. Die Gewerke würden nun Schritt für Schritt abgearbeitet werden. Einen genauen Zeitplan wollte Viedt nicht nennen. Nur so viel: „In der Regel geht man bei der Bauzeit von etwa einem Jahr aus.“ Ursprünglich sollte der Rohbau bereits zum Schützenfest Anfang Juni stehen. Das hatte der Schützen-Vorstand im April angekündigt.
In Bezug auf die Finanzen fällt den Schützen das Reden offensichtlich immer noch schwer. „Kostenschätzungen liegen vor und sind dem Personenkreis zugänglich, die eingebunden sind“, so Viedt. „Mit der Summe liegen wir innerhalb der vertraglichen Rahmenbedingungen.“
Was der Vereinsvorstand bei seiner Mauer-Taktik offensichtlich vergisst. Bei dem Kredit in Höhe von 1.527.500 Millionen Euro, den die Gemeinde den Schützen (laut Homepage 340 Mitglieder) gewährt, handelt es sich um öffentliche Mittel. Eigentlich sollte das Geld für die neue Festhalle aus dem Verkauf des alten Festhallen-Areals an „Famila“ stammen. Doch nachdem die Gemeinde Hanstedt ein Normenkontrollverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingereicht hat - und das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist - ruhen die Verträge. Jesteburg zahlt die Schützen aus, obwohl längst nicht sicher ist, dass „Famila“ nach Jesteburg kommt.
Vor diesem Hintergrund verwundert es schon. dass selbst die Politik in Jesteburg nicht über den Fahrplan informiert ist. „Mir zumindest liegen keine Informationen vor, wann dort was geschieht“, sagt SPD-Ortsvereins-Vorsitzender Steffen Burmeister. Etwas besser Bescheid weiß Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper: „Nach den Informationen, die wir haben, wird jetzt der Oberboden abgeschoben, um das Baufeld vorzubereiten. Weiterhin gibt es die Aussage, dass man im August beginnen will.