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Sieben Prozent weniger Fahrgäste

Eigentlich eine Erfolgsgeschichte: der Heide-Shuttle. Doch aufgrund des schlechten Wetters gingen die Nutzer-Zahlen zurück

Heide-Shuttle: Schlechtes Wetter sorgt für Minus.



(mum). Auch an den Busringlinien im Naturpark Lüneburger Heide ging der regnerische Sommer und Herbst nicht spurlos vorbei. In den vier Heide-Shuttle-Bussen, die vom 15. Juli bis 15. Oktober zwischen Soltau und Buchholz vier- bis sechsmal am Tag pendelten, zählten die Organisatoren knapp 59.000 Fahrgäste - „rund sieben Prozent weniger als im Vorjahr“, so Naturparkgeschäftsführerin Hilke Feddersen. „Auch wir konnten feststellen, dass an Regentagen und vorhergesagten Schlecht-Wetter-Wochenenden die Fahrgastzahlen sinken.“
Mit jeweils etwa 17.000 Fahrgästen verzeichnen die Ringe 2 (von Oberhaverbeck über Handeloh und Undeloh nach Behringen) und 3 (von Buchholz über Bendestorf, Jesteburg, Hanstedt, Nindorf (Wildpark) nach Egestorf) wie in den Vorjahren die höchsten Fahrtgastzahlen. Aber auch die Ringe 1 (von Soltau über Schneverdingen nach Oberhaverbeck) und 4 (von Soltau über Bispingen nach Neuenkirchen) sind mit gut 15.000 und knapp 10.000 Gästen in der zwölften Saison des Heide-Shuttle gut genutzt. Jeder sechste Mitfahrer hat ein Fahrrad dabei und verbindet die Radtour in der Naturparkregion Lüneburger Heide mit dem Heide-Shuttle. „Die neue Streckenführung auf Ring 2 mit der Einbindung von Wesseloh und Tostedt wurde gut angenommen“, sagt Feddersen. „Insbesondere am Bahnhof in Tostedt stiegen viele Gäste ein und aus.“
In den kommenden Wochen wird sich die Arbeitsgemeinschaft Heide-Shuttle treffen, um die Saison 2017 zu resümieren und Pläne für die kommende 13. Saison zu schmieden. Anregungen nehmen die beteiligten Gemeinden und Tourist-Informationen sowie die Geschäftsstelle des Naturparks Lüneburger-Heide gern an.