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Starker Zuspruch für Initiative gegen "Strabs"

Niels Finn ist Sprecher der Bürgerplattform

Bürgerplattform lädt zu einer Informationsveranstaltung ein.



mum. Hanstedt. Die Aktion "Rote Karte für die Strabs" kommt offensichtlich gut an. Das Sprechergremium der "Bürgerplattform gegen Straßenausbau in Hanstedt" teilte jetzt mit, dass es einen starken Zuspruch gebe. Wie berichtet, wurden überall in der Gemeinde Hanstedt die Karten mit der Aufforderung verteilt, diese ausgefüllt im Rathaus abzugeben. "Wir sind sehr erfreut, dass sich zahlreiche Bürger an dieser gemeinsamen Aktion beteiligen und damit ein starkes Signal der Geschlossenheit abgeben", so Sprecher Niels Finn. "Unsere Ziele sind klar, und wir erneuern unseren Appell an alle Ratsmitglieder, auf die Bürger zuzugehen." Die Bürger-Initiative fordert eine grundsätzlich veränderte, nachhaltige Bewirtschaftung der kommunalen Infrastruktur. "Die Zeiten, einen direkten Dialog zu verweigern und ein Dazulernen zu verdammen, sind vorbei", wählt Finn drastische Worte. "Setzen Sie eine Arbeitsgruppe ein, die einen lösungsorientierten Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgern ermöglicht", fordert Finn, der inzwischen gar nicht mehr in der Samtgemeinde Hanstedt wohnt.
Die "Bürgerplattform" lädt zu einer Info-Veranstaltung am Donnerstag, 5. April, um 19.30 Uhr im Landgasthof "Zur Eiche" in Ollsen ein. "Wir werden dort auf Erfahrungen in Gemeinden schauen, in denen bereits die Straßenausbau-Beitragssatzung abgeschafft wurde", so Finn. "Außerdem soll über gemeinsame Aktionen diskutiert werden." Laut Finn sind auch die bereits mit einem Gebührenbescheid belasteten Anlieger in schon ausgebauten Straßen zur Teilnahme eingeladen. "Ein Ausgleich für diese Gruppe gehört zu unseren Zielen."
Das Thema Straßenausbau-Beitragssatzung erfährt laut Finn auch überregional wachsende Aufmerksamkeit: Im Landtag in Hannover wurde eine Gesetzesinitiative zur Abschaffung der gesetzlichen Grundlage für alle "Strabs" in Niedersachsen eingebracht. "Wir begrüßen und unterstützen dies ausdrücklich und fordern alle Abgeordneten in Kreis- und Landtag auf, aktiv und fraktionsübergreifend mitzuziehen."