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Steine für den Naturschutz

Mit großem Gerät wurden die 300 Kubimeter Kies in die Seeve bei Jesteburg eingebracht

300 Kubikmeter Kies wurden in der Seeve bei Lüllau verbaut


rs. Jesteburg. Die Seeve zwischen Jesteburg und Lüllau ist ein Stück weit naturnäher geworden: Rund 300 Kubimeter Kies (etwa 30 Lkw-Ladungen), von grob bis fein, brachte jetzt ein Unternehmen im Flussbett und an den Ufern aus. Ziel: der "Lebensraum Seeve" soll verbessert werden.
Mit sogenannten Lenkbuhnen erreicht man im Fluss langsam und schnell fließende Bereiche mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten. Dazu ist auch eine stellenweise Uferbefestigung nötig. Außerdem wurden Laichzonen für Fische gebaut.
Alles in allem soll es Flussfischen wie Forellen und Neunaugen auch in der Seeve wieder besser gehen. 15.000 Euro kostet das Projekt, eine Ausgleichmaßnahme für den Bau des dritten Gleises bei Winsen durch die Deutsche Bahn. Verantwortlich: die Naturschutzbehörde des Landkreises, die fachliche Betreuung hatte der Tostedter Gewässerbiologe Dr. Ludwig Tent. Eine ähnliche Maßnahme ist nach Auskunft der Kreisverwaltung auch für die Luhe vorgesehen.