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"Stühlerücken" und Stühle spenden - Kreisrat Dr. Björn Hoppenstedt übernimmt Vorsitz des Bossard-Freundeskreises

Stützen sich bei ihrer neuen Aufgabe sowie beim verbesserungswürdigen Sitzkomfort an der Kunststätte Bossard: Dr. Björn Hoppenstedt (re.) und Andres Buß mit Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr (Foto: Kunststätte Bossard)
mum. Jestburg-Lüllau. Der Freundeskreis der Kunststätte Bossard hat einen neuen Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender ist ab sofort Dr. Björn Hoppenstedt, der bereits in den vergangenen drei Jahren den zweiten Vorsitz inne hatte. Hoppenstedt leitet als Kreisrat des Landkreises Harburg den Fachbereich Bauen und Wohnen und ist dem Freundeskreis seit 2011 verbunden. Als seinen Stellvertreter begrüßt der Verein Andreas Buß, der als ehemaliges Vorstandsmitglied der Laurens Spethmann Holding und durch zahlreiche ehrenamtliche Funktionen in der Region ebenfalls bestens vernetzt ist.
Verabschiedet wurde nach drei Jahren als Vorsitzender Hans Christian Schimmelpfennig. "Wir haben Herrn Schimmelpfennig viel zu verdanken", so Hoppenstedt. "Gerade im vergangenen Jahr konnten wir durch seine Initiative unsere Mitgliederzahl auf 410 steigern." Der Freundeskreis der Kunststätte sei um neue Ideen und Taten zur Unterstützung des Museums nie verlegen. "Ohne die wertvolle Mithilfe und finanzielle Unterstützung des Freundeskreises wäre das Betreiben der Kunststätte schlicht nicht möglich", sagt Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr. Das Vorstands-Duo sieht seine Aufgabe deshalb auch in der Anwerbung jüngerer Kunstfreunde. "Die Kunststätte ist ein Schatzkästchen, das wir Menschen jeden Alters näherbringen möchten. Junge Mitglieder bringen uns frische Ideen für innovative Fördermaßnahmen", so Björn Hoppenstedt.
Ein aktuelles Projekt wendet sich über die Mitglieder des Freundeskreises hinaus an alle spendenwilligen Kulturförderer aus unserer Region. Gesucht werden Stuhlpaten, die sich an der Anschaffung von 100 wetterfesten Gartenstühlen für die Außenanlage der Kunststätte beteiligen möchten. Für Konzerte und andere Außenveranstaltungen fehlt es der Kunststätte seit Jahren an bequemen Sitzgelegenheiten. Zuhörer müssen sich bis dato mit dem Sitzen auf Bierbänken begnügen. Die nun ausgesuchten Stühle bestehen aus blauen Holzplanken, ähnlich den Außenstühlen, die Jutta Bossard für die Kunststätte angeschafft hatte. Sie haben Rückenlehnen und Metallkufen und fügen sich ästhetisch gut in das Gesamtkunstwerk ein. Am 25. Juni erwartet die Kunststätte den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der die Ausstellungskooperation "Timm Ulrichs. Des großen Erfolgs wegen" eröffnen wird. Zu diesem feierlichen Anlass sollen die neuen Stühle zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Ein Stuhl kostet 80 Euro. Dem Freundeskreis sind auch Teilbeträge willkommen.
• Spendenwillige wenden sich bitte an die Kunststätte unter der Rufnummer 04183 - 51 12 oder via E-Mail an info@bossard.de.