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Tag der offenen Tür: Einsatzkräfte präsentierten ihren Neubau

Der Neubau kostet rund 3,85 Millionen Euro
as. Jesteburg. Das neue Feuerwehrgerätehaus stieß auf großes Interesse bei den Jesteburgern: rund 300 Besucher schauten sich vor der offiziellen Inbetriebnahme der Feuerwehr Jesteburg in dem 3,85 Millionen teuren Neubau um und ließen sich von Mitgliedern der Einsatzabteilung durch die Räumlichkeiten führen. Neben Zahlen, Daten und Fakten zum Neubau erklärten die Feuerwehrleute die Funktion der einzelnen Räume und beantworteten Fragen zum Gerätehaus und zu allgemeinen Abläufen der Feuerwehr.
Viele Besucher zeigten sich von der Größe des Neubaus, der rund 1.350 Quadratmeter Grundfläche vorweist, beeindruckt. Einige Besucher verliehen ihrer Skepsis, ob denn so ein riesiges Gebäude notwendig sei, Ausdruck. „Das neue Feuerwehrhaus ist nicht so groß, weil wir das unbedingt wollen, sondern weil wir diesen Platz für unsere Fahrzeuge und das Equipment benötigen“, erklärte Feuerwehr-Sprecher Dennis Tschense. 86 Feuerwehrleute sind in der Feuerwehr Jesteburg im Einsatz, sie rücken zwischen 80 und 120 Mal im Jahr zu Einsätzen aus. U. a. der Fachzug „Spüren und Messen“, der landkreisweit angefordert wird. Das Gebäude wird sowohl von der Samtgemeindefeuerwehr als auch von den Ortswehren genutzt.
Bei dem Bau handelt es sich um einen Zweckbau, der lediglich die gängigen Normen und Vorschriften erfülle, betonte Tschense. Neu sind zum Beispiel die an die Umkleideräume angeschlossenen Duschen für die Einsatzkräfte. In drei Unterrichtsräumen können sich die Feuerwehrleute weiterbilden. Der größte Raum bietet ausreichend Platz für 100 Personen, hier sollen zukünftig auch die Jahreshauptversammlungen statt finden. Beeindruckend ist die riesige Fahrzeughalle, in der sieben Fahrzeuge untergebracht werden können. Neben den zahlreichen Lagerräumen und Werkstätten ist auch eine Waschhalle im Gebäude untergebracht, die auch von den übrigen Wehren der Samtgemeinde genutzt wird. Alle Räume sind an eine interne Rufanlage angeschlossen. „Wir benötigen die Anlage, um unsere Kollegen auszurufen. Das Haus ist so groß, das würde sonst keiner hören“, erklärt Tschense. Eine moderne Schließanlage mit Transpondern, Flatscreens, auf denen in den Umkleiden Einsatzdetails angezeigt werden, die Strom- und Druckluftversorgung der Fahrzeuge - auch technisch ist das Gebäude auf dem neuesten Stand. Vieles wurde von Feuerwehrleuten in Eigenleistungen erbracht. Rund 50.000 Euro an Spendenmitteln sind in den Neubau geflossen.
Für die kleinen Feuerwehrfans hatten Tschense und seine Kollegen gute Nachrichten: Im Herbst soll in Jesteburg zusätzlich zur beliebten Jugendfeuerwehr eine Kinderfeuerwehr eingerichtet werden. Illian Connor (3) und seine Mutter Lydia Köppen sind begeistert. „Illian möchte später Feuerwehrmann werden, da ist die Kinderfeuerwehr eine tolle Sache“, freut sich seine Mutter.
• Am Sonntag, 6. August, ziehen die Feuerwehrleute offiziell in den Neubau ein. Am 21. Oktober findet ein weiterer „Tag der offenen Tür“ statt, dann auch mit großem Rahmenprogramm.