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Und dann war das Licht aus! In Schierhorn ist seit drei Wochen die Straßenbeleuchtung ausgefallen

Der Bürgersteig ist aufgerissen, Zufahrten sind gesperrt - und jetzt müssen die Schierhorner auch noch ohne Straßenbeleuchtung nach Hause finden (Foto: Jens Oldach)
(mum). Die Schierhorner trifft es zurzeit wirklich hart! Seit Anfang Mai ist die Ortsdurchfahrt gesperrt. Landkreis und Samtgemeinde sanieren bis Ende des Jahres die Kreisstraße auf einer Gesamtlänge von etwa 1.400 Metern für 1,9 Millionen Euro. Busse müssen umgeleitet werden, Zufahrten sind gesperrt - dazu jede Menge Dreck. Und jetzt ist auch noch das Licht aus - seit drei Wochen. „Die gesamte Straßenbeleuchtung ist ausgefallen“, sagt Jens Oldach. Auf Nachfrage wurde ihm gesagt, dass ein Elektriker versehentlich den Schaltschrank demontiert habe. Laut Oldach soll sich die Steuerung der Straßenbeleuchtung in der Feuerwache befinden. Im Zuge des Kindergarten-Neubaus, der sich direkt am Gerätehaus anschließt, musste die Elektrik ausgetauscht werden. „Dass dann auch im Ort das Licht ausgeht, hat wohl niemand bedacht“, so Oldach. Aber ihm wurde bereits vor einer Woche zugesagt, dass man schnell eine provisorische Lösung finden werde. Doch geschehen sei bislang nichts.
„Entlang der Hauptstraße sind die Bürgersteige nicht fertiggestellt. Die Straße ist aufgerissen“, sagt Oldach. „Ohne Beleuchtung ist es gefährlich.“ Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus versprach auf WOCHENBLATT-Anfrage, sich der Angelegenheit anzunehmen.