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Von Europa nach Afrika: „Wilde Stille“-Ausstellung endet mit einer Makonde-Kunstsammlung

Wann? 05.04.2014 16:00 Uhr

Wo? Kunsthaus, Hauptstraße 37, 21266 Jesteburg DE
Noch bis zum 5. April zeigt das Kunsthaus die Ausstellung "Wilde Stille" von Anna Steinert (Foto: oh)
Jesteburg: Kunsthaus | mum. Jesteburg. Mit einer Finissage am Samstag, 5. April, ab 16 Uhr endet die Ausstellung „Wilde Stille“ der Künstlerin Anna Steinert im Jesteburger „Kunsthaus“. Interessenten sind eingeladen, bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee die Künstlerin und ihre Arbeiten besser kennenzulernen.
Zudem hat das „Kunsthaus“-Team noch eine Überraschung im Gepäck: „Wir freuen uns, an diesem Tag eine Auswahl von Skulpturen der Makonde-Kunstsammlung des Journalisten und Afrika-Kenners Erich Wiedemann präsentieren zu dürfen“, sagt Sprecherin Birgit Haase-Kramer. Wiedemann habe sie dem Kunsthaus gespendet.
„Die Makonde sind ein Bantuvolk, das für seine wundervolle und außergewöhnliche Schnitzkunst bekannt ist“, so Haase-Kramer. Sie leben an der Grenze zwischen Mozambique und Tansania und gehören zu einem der fünf Hauptstämme in Tansania. Die Makonde besitzen ein großes kulturelles Selbstbewusstsein. Ihr Stamm schnitzt neben den für Afrika typischen Zeremonialmasken und Ahnenfiguren auch ganz ungewöhnlich abstrakte Geister (Shetani). Die Figuren entstehen nicht unbedingt nach einer traditionellen Vorlage, sondern entspringen der Phantasie des jeweiligen Schnitzers und richten sich sehr oft auch nach der Struktur des Holzstamms.