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Vorbild für andere Unternehmen

Haben viel Spaß beim Basteln an der frischen Luft (v. li.): Sozialassistentin Henrike, Mia (11), Amena (9), Ute Voelker, Sozialassistentin Sina und Lena (6)

In Jesteburg organisieren die Waldklinik, Kuhn + Witte und AHD eine Ferienbetreuung für Mitarbeiter-Kinder

kb. Jesteburg. Sommerferien - die schönste Zeit im ganzen Jahr kann für Eltern zum echten Problem werden. Zusätzlich zu den Schulen schließen auch die Kindertagesstätten für mehrere Wochen ihre Türen. Die Plätze in den Ferienbetreuungsangeboten von Gemeinden sind knapp und nicht jeder hat eine Oma oder einen Opa zu Hause, der auf die lieben Kleinen aufpassen kann, während man selber arbeiten muss. Geradezu vorbildlich ist da das Engagement vder Waldklinik Jesteburg, vom Autohaus Kuhn + Witte und dem Pflegedienst AHD: Die drei Jesteburger Unternehmen organisieren für ihre Mitarbeiter eine kostenlose, dreiwöchige Ferienbetreuung. Noch bis zum 2. August werden bis zu 15 Kinder auf dem Gelände der Waldklinik von 8 bis 16.30 Uhr betreut - und haben riesigen Spaß beim Federball, Basteln oder morgendlichen Spaziergängen.
"Wir sind stolz, dass wir die Ferienbetreuung schon im zweiten Jahr auf die Beine gestellt haben", sagt Waldklinik-Geschäftsführer Hans-Heinrich Aldag über das Modellprojekt, das 2012 schon gemeinsam mit Kuhn + Witte lief. Ein Großteil von Aldags Mitarbeitern sind Frauen, er kennt die Betreuungsprobleme in den Sommerferien genau.
Richtig viel Spaß in den drei Wochen Ferienbetreuung haben nicht nur die Kinder, sondern auch Waldklinik-Mitarbeiterin Ute Voelker. Gemeinsam mit den Sozialassistentinnen Sina und Henrike kümmert sie sich um die kleinen Gäste. Jeder Tag startet mit einem gemeinsamen Spaziergang. Frühstück und Mittagessen bekommen die Kinder von ihren Eltern mit - bei gutem Wetter gibt es Picknick auf der Wiese. "Als meine Kinder klein waren, gab es so ein Angebot leider nicht", sagt Ute Voelker. Das Tolle: Die Eltern können ihre Kinder ganz nach Bedarf anmelden - manche sind nur einzelne Tage da, andere ganze Wochen.
"Wir würden uns freuen, wenn andere Unternehmen unserem Beispiel folgen", sagt AHD-Geschäftsführer Ole Bernatzki. "Da muss eindeutig noch mehr gemacht werden. Nicht alle Familien haben hilfsbereite Großeltern, die einspringen können, wenn Kitas und Schulen in die Ferien gehen." Lena (6), Amena (9) und Mia (11) finden die Ferienbetreuung auch super. "Uns macht alles Spaß", so die Mädchen beim Basteln.