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Werke einer Bossard Schülerin

Ein Selbstbildnis von Ilse Voß (Foto: Reinhard Voß für Werke von Ilse Voß)
mum. Lüllau. Schwungvoll lebendige Handzeichnungen, kleine charakteristische Gipsfiguren und dezent stilisierte Keramiken machen das Werk von Ilse Voß (1918-2010) aus. Mit dem Versuch, einen künstlerischen Werdegang nachzuzeichnen, präsentiert die Stiftung Kunststätte Johann und Jutta Bossard im Zuge der neuen Sonderausstellung „Menschen, Motive und Modelle“ eine Auswahl von Arbeiten der Künstlerin.
Etwa 80 Werke werden vom 8. Februar bis zum 3. März im Neuen Atelier der Kunststätte Bossard (Bossardweg 95) zu sehen sein. Das Museum - ein Gesamtkunstwerk des Malers und Bildhauers Johann Michael Bossard (1874-1950) - bildet damit einen besonderen Rahmen für die Ausstellung: Ilse Voß begann ihre künstlerische Laufbahn unter anderem als Schülerin Bossards, der in Hamburg als Professor für Bildhauerei wirkte.
Zu Beginn ihres Studiums an der Hansischen Hochschule für bildende Künste wandte sich Ilse Voß ab 1935 zunächst der plastischen Keramik zu. Später fertigte sie auch Grafiken, Zeichnungen und Aquarelle und konzentrierte sich auf verschiedene Techniken der Malerei und Grafik. „Durch die stetige künstlerische Weiterentwicklung und Wandlung ist das Gesamtwerk von Ilse Voß thematisch weitgefächert. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stand jedoch der Mensch als Motiv“, sagt Tina Lebelt, wissenschaftliche Volontärin und Kuratorin der Ausstellung.
„Menschen, Motive und Modelle“ zeigt ein Spektrum des lebenslangen künstlerischen Wirkens von Ilse Voß, die die öffentliche Präsenz eher gescheut hat. Die Werkschau im Neuen Atelier stellt das Oeuvre der Künstlerin anhand ihrer biografischen Laufbahn dar - von den frühen Hamburger Lehrjahren bis hin zu ihrem Spätwerk.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Kunststättezu sehen (November bis Februar: Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr; März bis Oktober: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr). Der Eintritt kostet sieben Euro; Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bossard.de