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Zahl der Woche: Bei Erdbeeren hat Niedersachsen die Nase vorn

142.780 Tonnen betrug laut Bundesministerium für Landwirtschaft die Erntemenge von Erdbeeren im vergangenen Jahr in Deutschland (Foto: oh)
(mum). 142.780 Tonnen betrug laut Bundesministerium für Landwirtschaft die Erntemenge von Erdbeeren im vergangenen Jahr in Deutschland. In diesen Tagen startet die neue Erdbeersaison. Ein breites Sortenspektrum und eine moderne Kulturtechnik verlängern die Erntezeit, so dass die Verbraucher bereits im Frühjahr und bis in den Spätsommer deutsche Erdbeeren genießen können. Die Zahl der Erdbeersorten wird auf mehr 1.000 geschätzt, davon wird in Deutschland vor allem die mittelfrühe Sorte "Elsanta" angebaut, gefolgt von den Sorten "Flair" und "Clery".
Die Hauptanbaugebiete für Erdbeeren lagen 2013 in Niedersachsen (4.307 Hektar), Nordrhein-Westfalen (3.573), Baden-Württemberg (3.872) und Bayern (2.366) auf einer Gesamtanbaufläche von 19.434 Hektar in rund 2.400 Betrieben. Importiert wurden im vergangenen Jahr 110.787 Tonnen Erdbeeren, wobei die größte Einfuhr aus Spanien, den Niederlanden und Italien erfolgte. Insgesamt 11.802 Tonnen wurden unter anderem nach Österreich, in die Tschechische Republik oder nach Frankreich exportiert.
Erdbeeren liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sind dazu noch kalorienarm. Das trägt auch zur Beliebtheit der Obstsorte bei den Verbrauchern in Deutschland mit einem über die Jahre fast gleichbleibenden Verbrauch von etwa 3,5 Kilo pro Kopf bei.