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Zu Besuch beim Weihnachtsmann

Heinz Paul Kröber als Weihnachtsmann. Ab nächster Woche können Kinder bei ihm ihren Wunschzettel abgeben

Heinz Paul Kröber nimmt Wunschzettel in der Weihnachtsmann-Stube entgegen.

mum. Egestorf. Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsmann? Für Kinder gehört der alte Mann mit Rauschebart und rotem Mantel einfach dazu - auch wenn manche Jungen und Mädchen sein Erscheinen mit gemischten Gefühlen entgegenfiebern. So lange Kinder an den Weihnachtsmann glauben, besitzt das Erscheinen des Mannes einen ganz besonderen Zauber. Das weiß auch Heinz Paul Kröber (64) aus Egestorf (Samtgemeinde Hanstedt). Aus diesem Grund hat sich der Rentner dazu entschlossen, eine Weihnachtsmann-Stube einzurichten.
Ab kommenden Dienstag, 29. November, steht vor dem Lebensmittelmarkt in Egestorf quasi das Wohnzimmer des Weihnachtsmannes. Kinder können mit ihren Eltern eintreten und dem Weihnachtsmann ihren Wunschzettel geben. „Mir ist es wichtig, mir Zeit für die Kinder zu nehmen“, sagt Kröber, der unter anderem eine Qualifikation zum Tagesvater gemacht hat. Bis zu zehn Minuten kann eine „Audienz“ dauern. Wer möchte, darf ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen. Der Wunschzettel wird dann in das goldene Buch gelegt.
Für die Aktion nimmt Kröber kein Geld. „Ich werde eine Spendendose aufstellen“, sagt er. „Jeder soll hineinwerfen, was er für richtig hält.“ Der Rentner zieht seine Kosten ab; den Rest möchte er spenden. Außerdem soll es eine Tombola geben, um den Wartenden die Zeit zu verkürzen.
Bis Heiligabend ist Kröber bei verschiedenen Events als Weihnachtsmann gebucht. Unter anderem an diesem Wochenende in Wörlitz (Sachsen-Anhalt), auf dem Jesteburger Weihnachtsmarkt (10. und 11. Dezember) sowie Heiligabend (zwischen 11 und 13 Uhr) im Wildpark Lüneburger Heide. Vor seinem Ruhestand war Kröber in vielen unterschiedlichen Berufen tätig, unter anderem als Seemann, Event-Veranstalter und Fremdenführer. Doch gerade die Weihnachtszeit hat es ihm angetan. Im vergangenen Jahr sollte er als Weihnachtsmann zu einer Familie kommen. Vor der Tür fing ihn die Mutter ab und bat ihn, ob er etwas länger bleiben könnte, denn ihre Tochter hätte extra ein Stück auf der Violine einstudiert. „Das Mädchen war total aufgeregt und spielte mit hochroten Wangen“, erinnert sich Kröber. „Es ist doch schön, wenn man Kinder so einfach eine Freude machen kann.“

• Heinz Paul Kröber öffnet die Weihnachtsmann-Stube an folgenden Tagen: Dienstag, 29. November; Freitag, 2. Dezember; Montag, 5. Dezember; Freitag, 9. Dezember; Montag, 12. Dezember; Freitag, 16. Dezember und am Dienstag, 20. Dezember, jeweils von 17 bis 18.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.