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Zwischenruf: Schluss mit der Relegation

Was war das für ein dramatisches Finale in der Fußball-Bundesliga! Kurz vor dem Schlusspfiff schaffte es der HSV am vergangenen Samstag, der Relegation zu entgehen. Wolfsburg ist am Boden - in zwei Spielen entscheidet sich nun, ob die Niedersachsen in die zweite Liga müssen. Und das ausgerechnet gegen Eintracht Braunschweig. Ich bin der Meinung, die Relegation gehört dennoch abgeschafft.
Als HSV-Fans ist so eine Forderung nach dem letzten Spieltag natürlich leicht ausgesprochen. Allerdings: Ich hätte es auch akzeptiert, wenn die Hamburger bereits 2014 abgestiegen wären. Denn: Wenn ein Club nach 34 Spieltagen nicht über dem Strich steht, verdient er keine zweite Chance. Oder positiv ausgedrückt - wer nach 34 Spieltagen auf Platz drei der zweiten Liga steht, hat es einfach verdient, aufzusteigen. Leider zeigt die Statistik, dass es bei den Aufstiegsspielen selten ein Happy-End für den Zweitligisten gibt. In 18 Runden (seit 1982) hat sich 13 Mal der Erstligist durchgesetzt. Und ich vermute, dass es auch diesmal keine Überraschung geben wird. Also geht es dem DFB nur darum, noch ein paar Millionen Euro zu verdienen?
Kurois: In den Relegation zur zweiten Liga hat sich in sechs von acht Fällen der Drittligist durchgesetzt.
Sascha Mummenhoff