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60 weitere Asylbewerber: Hotel Niedersachsen in Jesteburg wird mit mehr Flüchtlingen belegt

In das Hotel Niedersachsen in Jesteburg sollen weitere 60 Asylbewerber einziehen
mum. Jesteburg. Geht es um die Betreuung von Flüchtlingen, setzt die Gemeinde Jesteburg Maßstäbe in puncto Willkommenskultur. Zahlreiche Bürger - darunter auch Vereine wie der GeWerbekreis - engagieren sich auf unterschiedliche Art und Weise, um den Asylbewerbern die Integration zu erleichtern (das WOCHENBLATT berichtete). Schon jetzt sind mehr als 130 Flüchtlinge in unterschiedlichen Häusern im Dorf untergebracht. Und es werden mehr. Der Landkreis Harburg hat jetzt mitgeteilt, dass weitere 60 Menschen im Hotel Niedersachsen (Hauptstraße) einziehen werden. Dort finden seit dem vergangenen Herbst 40 Flüchtlinge ein vorübergehendes Zuhause. Landkreis und Gemeinde möchten über diese Aufstockung mit den Bürgern sprechen - und zwar am Mittwoch, 25. März, ab 19 Uhr im Jesteburger „Heimathaus“ (Niedersachsenplatz).
„In Abstimmung mit dem Besitzer des Hotels werden derzeit einige Umbau- und Brandschutz-Maßnahmen durchgeführt, so dass die Unterkunft voraussichtlich ab Ende April zunächst mit 30, später dann mit bis zu 60 weiteren Flüchtlingen belegt werden kann“, sagt Landkreis-Sprecher Johannes Freudewald.
„Wir kommen hier unserer gesetzlichen Verpflichtung und unserer gesellschaftlichen Verantwortung nach, Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten aufzunehmen“, so Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper. „Damit wir bei einer weiterhin steigenden Zuweisung von 35 bis 40 Flüchtlingen pro Woche nicht auf Turnhallen als Notunterkünfte zugreifen müssen, nutzen wir lieber das Hotelangebot“, ergänzt Reiner Kaminski, Bereichsleiter Soziales beim Landkreis. Die Flüchtlinge im Hotel Niedersachsen werden von der Firma „Human Care“ als Betreiber mit Heimleitern und einem Sozialarbeiter rund um die Uhr betreut.

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