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Bernd Jost: „Wir bekommen keine 6.000 Euro!“

Im Herbst 2012 wurde das Stahlgerüst der Naturbühne aufgestellt

Bernd Jost stellt Zahlen richtig / Es sind sogar 8.500 Euro - nur aus unterschiedlichen Töpfen.

mum. Jesteburg. „Der Verein Naturbühne Jesteburg hat bisher einen Zuschuss in Höhe von 4.250 Euro für Baumaßnahmen erhalten“, sagt Bernd Jost (CDU). Der Vorsitzende des Naturbühnen-Vereins, der auch Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Kunst und Kultur ist, möchte damit richtigstellen, dass sein Verein nicht wie berichtet einen Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro erhalten hat. Die 4.250 Euro würden laut Jost über eine gesonderte Kostenstelle für den Bereich „Gebäudeunterhaltung“ abgerechnet und somit nicht den „Kultur-Topf“ belastet. „Die restlichen 1.750 Euro stehen im Haushalt 2014 für Stromkosten bei nichtkommerziellen Veranstaltungen“, so Jost. Eventuelle Wartungs- und Reparaturkosten an der Lichtanlage würden aus diesem Etat bezahlt werden. „Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt ausschließlich auf Nachweis der entstandenen Kosten“, heißt es in dem entsprechendem Beschluss. „Selbstverständlich wird der Verein die tatsächlich entstandenen Kosten offen legen“, so Bernd Jost.
Außerdem stellt Jost klar, dass es sich bei dem Zuschuss für das Konzert „Jesteburg goes Country“ um eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 2.500 Euro handelt. „Wir hoffen auf schönes Wetter und zahlreiche Besucher, damit der Verein die Ausfallbürgschaft nur anteilig oder überhaupt nicht in Anspruch nehmen muss“, so Jost.
Allerdings: Die Richtigstellung verwundert etwas, denn laut Josts Rechnung sind es sogar 8.500 Euro Euro, die der Verein Naturbühne erhalten könnte. Spielt es eine Rolle, aus welchem Topf die Mittel fließen? Angetreten war der Verein übrigens mit der Aussage, keine Zuschüsse zu benötigen. Die Naturbühne hat 70.000 Euro gekostet. Gut 15.000 Euro übernahm ein Sponsor. Zudem hat die Gemeinde Jesteburg dem Förderverein ein unbefristetes Darlehen gewährt.

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