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„Das ist wieder zu kurz gesprungen!“

Simon Thompson (FDP) setzt sich für eine Verbesserung der Heidebahn ein (Foto: archiv)

FDP-Hanstedt fordert, die Heidebahn über Jesteburg und Maschen nach Hamburg zu verlängern.

mum. Hanstedt/Jesteburg. Einerseits freuen sich die Hanstedter Liberalen über neue Vorschläge zur lange angestrebten Verlängerung der Heidebahn nach Hamburg, andererseits seien die neuen Vorschläge erneut zu kurz gesprungen, sagt Simon Thompson, der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Hanstedt. Es müsse vielmehr darum gehen, die Heidebahn über Jesteburg und Maschen nach Hamburg zu verlängern, um den Berufs- und Anlasspendlern in beiden Richtungen Alternativen zu bieten und den Straßenverkehr zu entlasten.
„Mehr als 20 Jahre kämpfen die Hanstedter Liberalen für die Öffnung der Güterzugstrecke für den Öffentlichen Personennahverkehr“, sagt Thompson. Schon bei der Projektierung der Güterzugstrecke habe man Personenzughalte in Jesteburg, Ramelsloh und Horst geplant, aber nicht eingerichtet. „Das hat zur Folge, dass Pendler aus der Nordheide von und nach Hamburg zu Umwegen und längeren Fahrzeiten gezwungen werden“, ergänzt Volker Tomforde, Pressesprecher der Hanstedter Liberalen. Selbst die Untersuchung der Landesregierung zur (Re-) Aktivierung von Strecken für einen Schienenpersonennahverkehr habe dem Schienenpersonennahverkehr auf der Güterzugstrecke zwischen Buchholz und Hamburg hervorragenden Nutzen und Wirtschaftlichkeit bescheinigt. „Leider folgten dann aber keine politischen Entscheidungen in Hannover“, so die Liberalen.
Die Absicht der Stadt Buchholz richtet sich aus Sicht der FDP ausschließlich auf einen Verzicht auf das Zwangsumsteigen aus der Heidebahn in Richtung Hamburg. „Das trägt aber nicht entscheidend zur Lösung der Verkehrsproblematik im Hamburger Umland bei“, so Tomforde. Auch der Pendelverkehrsvorschlag „Jesteburg - Buchholz“ des Umweltschützers Bernd Wenzel (das WOCHENBLATT berichtete ausführlich) bringe keinerlei Vorteile, sie betoniere nur den Umweg- und Zeitnachteil im Raum Jesteburg.