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Das neue Zentrum entsteht

Das gesamte Dorfkrug-Areal ist 11.500 Quadratmeter groß. Im Norden (hinter dem Dorfkrug) sollen die Mehrfamilienhäuser entstehen

Hinter dem Dorfkrug möchte Günther Killer drei Mehrfamilienhäuser mit bis zu 38 Wohnungen bauen.



mum. Hanstedt.
  „Ich bin mir sehr bewusst, dass es sich bei der Fläche um das letzte Filetgrundstück in Hanstedt handelt“, sagt Günther Killer. Der „Killtec“-Gründer, der im vergangenen Jahr den Dorfkrug kaufte und derzeit zu einem Wohn- und Geschäftshaus entwickelt, ließ am Mittwochabend seine Pläne für den restlichen Teil des insgesamt 11.500 Quadratmeter großen Areals im Herzen des Dorfes im Bauausschuss vorstellen. Killer plant drei Mehrfamilienhäuser mit bis zu 38 Wohneinheiten. Die erste Hürde hat der Investor genommen. Mehrheitlich stimmten die Politiker für den Bebauungsplan.
Damit Killers Pläne realisiert werden können, ist ein Flächentausch notwendig. Konkret geht es um ein Grundstück hinter dem Rathaus. Dieses Areal würde - so die Idee - die Samtgemeinde an die Gemeinde Hanstedt abtreten, die es dann an Günther Killer für eines der drei Häuser veräußern wird. Die Gemeinde überlegt, auf einer Teilfläche angrenzend an die bestehenden Parkplätze hinter dem Rathaus 22 öffentliche Stellplätze zu schaffen. Im Gegenzug würde die Gemeinde eine Fläche erwerben, die derzeit noch als Basketballplatz genutzt wird. Dort könnten weitere 32 öffentliche Parkplätze entstehen. „Für die Sportfläche werden wir gemeinsam mit dem Verein 'Jugend aktiv' eine Alternative finden“, sagt Gemeindedirektor Olaf Muus, der die Pläne grundsätzlich begrüßt. Positiv für Hanstedt: Investor Killer sorgt für bis zu 55 neue öffentliche Parkplätze.
Die Erschließung der nördlichen Parkplätze soll über die privaten Grundstücksflächen des Dorfkrugs erfolgen, heißt es in der Vorlage. Der Parkplatz östlich des Rathauses soll über das Grundstück des Rathauses angefahren werden. „Im Gespräch ist, dass dieses Areal Pendlern zur Verfügung gestellt wird“, so Muus. Der Vorteil gegenüber eines Standorts außerhalb des Ortes liege auf der Hand: Die Pendler seien bereits im Ort und würden dort ihre Besorgungen machen. Die Erschließung der geplanten Mehrfamilienhäuser soll über die privaten Grundstücksflächen erfolgen.
Das Bebauungskonzept sieht die Errichtung von drei Mehrfamilienhäusern vor. Zwei im nördlichen Teil des Plangebiets, östlich des Dorfkrugs, und ein Baukörper östlich des Rathauses. Dieses Gebäude wurde nach Osten verschoben, um Flächen für weitere Parkplätze östlich des Rathauses zu ermöglichen. Die notwendigen Stellplätze für die Wohnungen sind auf der Nordseite der Häuser angeordnet. „Die Grundflächenzahl (GRZ) soll von 0,3 auf 0,4 erhöht werden“, so Architekt Jörg Kröger während der Sitzung. „Östlich des Parkplatzes verbleibt ein etwa sieben Meter breiter Streifen, der bereits in einem bestehenden Bebauungsplan als 'öffentliche Grünfläche' festgesetzt ist“, so der Architekt. Südöstlich des Plangebiets gebe es ein kleines Wäldchen.
„Mir ist sehr bewusst, dass hier etwas Anspruchsvolles entstehen muss“, sagt Günther Killer. „Die drei Wohnhäuser müssen zum Dorfkrug passen.“ Alles geschehe in enger Absprache mit der Gemeinde.
• Zufrieden ist Günther Killer auch mit den Fortschritten im Dorfkrug selbst. „Die Eröffnung der Bäckerei Soetebier hat sich schon jetzt als der erhoffte Motor erwiesen“, so Killer. Von den elf Wohn- beziehungsweise Büroeinheiten seien zwei bereits vermietet, für zwei weitere liegen Reservierungen vor. „Wir werden spätestens im November eine Musterwohnung präsentieren können, damit sich jeder von der hochwertigen Ausstattung ein Bild machen kann.“ Killer ist zudem zuversichtlich, dass auch die Vermietung der Gewerbeflächen sich positiv entwickelt.

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