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Den Kaufleuten geht das Geld aus

Der Weihnachtsmarkt in Jesteburg ist beliebt und gut besucht. Während am Tag für Kinder etwas geboten wird, kommen abends die Erwachsenen auf ihre Kosten

GeWerbekreis-Chef Henning Erdtmann bittet um insgesamt 6.000 Euro Zuschuss für Weihnachtsmarkt und Illumination.

mum. Jesteburg. Endlich macht das Wetter Lust auf Grillen, Garten - und ganz bestimmt denkt gerade niemand an Weihnachten. Nicht so die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur der Gemeinde Jesteburg. Die Feierabend-Politiker müssen sich am kommenden Mittwoch, 18. Mai, gleich mit zwei weihnachtlichen Themen beschäftigen. Und beide Male ist der GeWerbekreis Jesteburg der Antragsteller. Es geht um den Weihnachtsmarkt und die -beleuchtung. Insgesamt bittet der Kaufleute-Verein um Zuschüsse in Höhe von 6.000 Euro.
„Der Weihnachtsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren etabliert und wird von den Jesteburgern sehr gut angenommen“, so Henning Erdtmann, Vorsitzender des Kaufleute-Vereins. „Gern würden wir diese schöne Veranstaltung auch weiterhin organisieren. Aufgrund gestiegener Kosten und sinkender Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge sehen wir uns als GeWerbekreis nicht mehr in der Lage, den Weihnachtsmarkt in der bisherigen Form ohne wirtschaftliche Unterstützung durchzuführen.“ Erdtmann bittet daher um einen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro.
Tatsächlich hat sich das Event zu einem echten Highlight im Jesteburger Veranstaltungskalender entwickelt. Maßgeblichen Anteil daran hat Bernd Jost, der unter anderem für das Bühnenprogramm verantwortlich zeichnet. Voriges Jahr feierte man in Jesteburg eine Schlagerparty. Der GeWerbekreis lässt sich den Weihnachtsmarkt auch richtig was kosten - zuletzt etwa 5.000 Euro. Gut angelegtes Geld - lautete zumindest das Urteil der Besucher.
Um weitere 3.000 Euro bittet Erdtmann die Gemeinde für die Weihnachtsbeleuchtung. Bisher wird die Illumination (Tannenbäume mit Lichterketten werden an den Straßenlaternen befestigt) vom GeWerbekreis organisiert, aufgehängt - und auch bezahlt. Die Gemeinde stellt lediglich Bauhof-Mitarbeiter ab, die bei der Montage helfen. „Aufgrund der neuen Straßenlaternen ist eine Verlängerung der Halter für die Tannenbäume notwendig“, so Erdtmann. Zudem müssen neue Außenlichterketten angeschafft werden. Der GeWerbekreis hat einen Kostenvoranschlag erstellen lassen - 3.000 Euro würde der Austausch kosten. Laut Erdtmann habe der Verein etwa 60 Lichterketten im Bestand, davon seien knapp 30 defekt. „Im Ort gibt es 65 Laternen, die mit Haltern und Ketten ausgesattet werden müssen.“ Der GeWerbekreis hatte über Jahre hinweg die Kosten - auch für die zahlreichen Weihnachtsbäume - getragen.
• Die öffentliche Sitzung beginnt am Mittwoch, 18. Mai, um 19 Uhr im Sitzungsraum des „Alten Rathaus“ am Niedersachsenplatz.