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Der Ausbau ist vom Tisch! Ginsterkamp-Anwohner sind über Bauausschuss-Entscheidung erleichtert

Gut besucht: Mehr als 30 Anwohner wollten wissen, wie der Jesteburger Bauausschuss zum möglichen Ausbau des Ginsterkamps steht
mum. Jesteburg. Die Anwohner des Jesteburger Ginsterkamps atmen auf. Der Bauausschuss machte vergangenen Mittwoch deutlich, dass es keinen Ausbau der Straße geben wird. Wie berichtet, hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet. Unter anderem fürchteten die Anwohner, einen möglichen Erstausbau. Hintergrund war ein Antrag des Ratsherren Hans-Jürgen Börner (SPD). Aufgrund seines Antrags ließ die Verwaltung zwei Vorschläge vorbereiten. Zum einen stand eine Wendeanlage (20 Meter im Durchmesser) zur Diskussion. Als Alternative hatte die Verwaltung prüfen lassen, ob eine Verbindung zwischen Ginsterkamp und Maronenweg geschaffen werden kann. „Wir haben nicht vor, die Straße auszubauen“, so Bauausschuss-Vorsitzende Britta Witte (CDU). Sowohl der Bauausschuss, als auch der Gemeinderat hätten in der Vergangenheit dazu klar Stellung bezogen. Witte: „Es ist aber sinnvoll, schon jetzt zu schauen, ob Flächen für einen möglichen Wendehammer erworben werden müssen, bevor diese bebaut werden.“
Die Bürgerinitiative fürchtete zudem, dass die Ausbaupläne ihrer Straßen mit der Diskussion rund um das Itzenbütteler Kirchfeld in Zusammenhang stehen. Wie berichtet, gibt es Pläne das Wochenendgebiet zu verdichten. „Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Kirchfeld und einem möglichen Ausbau des Ginsterkamps“, so Witte.
Der Ausschuss empfahl am Ende grünes Licht für die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern zu geben, um die Flächen für einen möglichen Wendehammer zu sichern. Zudem stimmten die Mitglieder einstimmig gegen eine Verbindung zwischen Ginsterkamp und Maronenweg.

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