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Die „Lisa-Kate“ wird zur Tourist-Info

Die „Lisa-Kate“ wird derzeit als Kiosk genutzt. Schon bald soll dort die Jesteburger Tourist-Info einziehen

Verwaltungsausschuss stimmt für Umzug / „Es entstehen kaum Kosten!“

mum. Jesteburg. Zurück in die Vergangenheit! Der Verwaltungsausschuss hat am Mittwoch in nicht-öffentlicher Sitzung grünes Licht dafür gegeben, dass die „Lisa-Kate“, der kleine Kiosk auf dem Spethmann-Platz im Herzen Jesteburgs, wieder als Tourist-Info (TI) genutzt werden soll.
Die derzeitige Pächterin des Kiosk hatte ihren Vertrag gekündigt. Laut Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper hatte sie die Kündigung dann wieder zurückgezogen, weil sie den Kiosk unterverpachten wollte. Da spielte jedoch die Gemeinde nicht mit. Laut Höper soll die TI so schnell wie möglich in den Kiosk einziehen. Warum die einst so beliebte „Lisa Kate“ überhaupt zur Diskussion steht, ist nicht klar. Es heißt, die Konkurrenzsituation hätte sich zugespitzt.
So ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bereits vor drei Jahren hatte es Überlegungen gegeben, den Kiosk zu schließen und die Tourist-Info dort unterzubringen. Im Zuge der Neugestaltung des Dorfzentrums sei der Spethmann-Platz ein wichtiger Mosaikstein und dazu zähle auch die „Lisa-Kate“, hieß es. Heidi Kruse, damals Büroleiterin der Tourist-Zentrale, fand die Pläne interessant. „Allerdings muss das Gebäude komplett umgebaut werden“, so Kruse damals im WOCHENBLATT. So verbaut wie es jetzt sei, könne man damit nichts anfangen.
Höper sieht das anders. „Es werden keine großen Kosten entstehen.“ Konkrete Zahlen könne er zu diesem Zeitpunkt noch nicht nennen.
Mit dem Umzug der TI würde sich der Kreis schließen, denn bis Herbst 2007 war die Tourist-Info in der „Lisa-Kate“ untergebracht. Dann zog man in die Räume der Sparkasse Harburg-Buxtehude.
• Die „Lisa-Kate“ war von Anfang an ein Politikum: Für etwa 350.000 Euro wurde der Fachwerkbau 2001 aufgestellt - gegen den Willen der meisten Jesteburger. Die wollten 2000 per Bürgerentscheid den Abriss des alten Kiosks verhindern. Dafür gab es eine Mehrheit, doch das 25-Prozent-Zustimmungsquorum wurde verfehlt; der Rat musste sich nicht an das Bürgervotum halten.