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Ein Masterplan für Itzenbüttel?

Bauausschuss hat auch Kirchfeld auf der Agenda.

mum. Jesteburg. Die Sitzung des Jesteburger Bauausschusses am Mittwoch, 31. Mai, hat es in sich! Unter anderem hat ein SPD-Ratsmitglied den Geschäftsordnungsantrag gestellt, dass der Gemeinderat zeitnah entscheiden soll, ob er das Thema „B-Plan Itzenbütteler Kirchfeld“ weiter verfolgen will. „Sollte die Gemeinde das Thema fallen lassen, droht den Bewohnern des Wochenendgebiets, dass der Landkreis ein bauaufsichtliches Verfahren veranlasst“, macht Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper deutlich. Tatsächlich hatte der Landkreis bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt: „Wir sind der Auffassung, dass ein B-Plan der geeignetste Weg ist, um bestehende Dauerwohnverhältnisse zu legalisieren und eine Chance dazu bietet, möglichst alle Anwohnerinteressen zu berücksichtigen. Dieses Vorgehen ist allemal besser als eine baurechtliche Tätigkeit der Kreisverwaltung“, so Bernhard Frosdorfer, der stellvertretende Pressesprecher des Landkreises auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Das Thema Kirchfeld bewegt Jesteburg seit einiger Zeit. Unter anderem hatte der Projektentwickler Friedrich W. Lohmann (Winsen/Aller) im August vorigen Jahres überraschend sein Angebot zurückgezogen, das Kirchfeld (zehn Hektar) zu einem echten Wohngebiet entwickeln zu wollen. Ihm war es nicht gelungen, die vielen unterschiedlichen Interessen der Anwohner unter einem Hut zu bringen.
• Außerdem diskutieren die Ausschussmitglieder über die mögliche Ausweisung von Baugebieten im Ortsteil Itzenbüttel. Wie berichtet, beabsichtigen Wolf-Dietrich Witt und Björn Bardowicks („Witt & Bardowicks Grundstücks oHG“ aus Marxen) auf der Hofstelle von Robert Böttcher (48.000 Quadratmeter) mindestens 35 Wohneinheiten zu schaffen. Die Politik gab allerdings kein „grünes Licht“, sondern beauftrage Thomas Wilken (Kontor 21), mit den Grundstückseigentümern in Itzenbüttel Gespräche zu führen. Ziel: Ein Gesamtüberblick der Situation. Das Ergebnis liegt nun vor. Außer dem ursprünglichen Antragsteller wollen weitere Jesteburger kurz- bis langfristig bauliche Veränderungen auf ihren Grundstücken vornehmen. Wilken empfiehlt nun, einen „Kleinen Masterplan Itzenbüttel“ unter Beteiligung der Grundeigentümer sowie der Bürger zu erstellen.
• Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im „Heimathaus“ (Niedersachsenplatz).