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"Einzelhandel in der Sackgasse!?" - FDP veranstaltet Diskussion mit Edeka-Inhaber Herbert Meyer, Ex-Minister Jörg Bode und Alexander Stark

Wann? 27.11.2015 19:00 Uhr

Wo? Heimathaus, Niedersachsenplatz, 21266 Jesteburg DE
Ulrike Kuhlo, Vize-Vorsitzende der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung, hat den Abend organisiert
 
Philipp-Alexander Wagner, der Vorsitzende der Jesteburger FDP, moderiert die Veranstaltung
Jesteburg: Heimathaus | mum. Jesteburg/Hanstedt. „Einzelhandel in der Sackgasse!?“ lautet das Thema einer Info-Veranstaltung, zu der die Jesteburger FDP gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung einlädt. Zentrales Thema ist die Frage, ob die bestehende Landesraumordnung ein Gestaltungsinstrument oder ein Hemmschuh für die regionale Wirtschaft ist.
Das Landes-Raumordnungsprogramm (LROP) basiert auf einer Verordnung aus dem Jahre 1994, wurde seitdem mehrfach aktualisiert und zuletzt 2012 geändert. Es regelt die gesamträumliche Entwicklung Niedersachsens und soll im Besonderen dazu dienen, „die oftmals widerstreitenden wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Interessen an den Raum aufeinander abzustimmen“. Das äußerst umfangreiche Programm tritt meist dann ins Bewusstsein der Bevölkerung, wenn es Konflikte gibt. „So musste in Jesteburg die Ansiedlung von Famila vorerst auf Eis gelegt werden, da an dem vorgesehenen Ort eine Neuansiedlung nicht vereinbar mit dem LROP ist, obwohl die Bürger sich in einer Befragung deutlich dafür ausgesprochen haben“, sagt Ulrike Kuhlo, stellvertretende Vorsitzende der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung.
Das wirft Fragen auf: Welche Bestimmungen gibt es für die Infrastruktur und den Wettbewerb in meiner Gemeinde? Welche Rolle spielen kommunale Programme wie das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP)? Hemmt das LROP, wo es eigentlich gestaltend wirken sollte? Kann es im Konfliktfall Ausnahmeregelungen geben? „Wir freuen uns auf die Diskussion mit den Experten und Gästen“, sagt Ulrike Kuhlo. Das überarbeitete Landesraumordnungsprogramm (LROP) und das ebenfalls modifizierte Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) würden derzeit in die Beteiligungsverfahren gehen. „Für die Bürger unseres Landkreises gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich während der öffentlichen Auslegung zu informieren und sich zu den Planungen zu äußern. Allerdings bekommen sie dazu keine Erläuterungen“, sagt Kuhlo. Anders am Freitag, 27. November, um 19 Uhr. „Wir werden diesen Fragen auf den Grund gehen.“ Dazu hat sie einen hochrangigen Vertreter des Landkreises (Dr. Alexander Stark, Leiter der Abteilung Kreisentwicklung/ Wirtschaftsförderung), einen betroffenen Einzelhändler (Herbert Meyer, Edeka Meyer Rosengarten/Hittfeld) und einen ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsminister (Jörg Bode, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag) auf das Podium geladen. Die spannende Diskussion und die anschließende Fragerunde mit den Bürgern wird Philipp-Alexander Wagner, der Vorsitzende der Jesteburger FDP, moderieren.
• Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung bieten gemeinsam verschiedene Veranstaltungen an, deren Aufgabe die politische Bildung ist. Die Stiftungen bieten ein Podium, um kontroverse Standpunkte zu debattieren und zur Meinungsbildung anzuregen. Die Seminare sollen zur Beteiligung an unserem demokratischen Gesellschaftssystem befähigen.
Um eine liberale Gesellschaft zu verwirklichen, müssen die Menschen in der Lage sein, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen; dazu ist eine umfassende Bildung und beständige Information, die die Stiftung liefern will, notwendig. Das komplette Veranstaltungsangebot finden Interessenten im Internet unter www.freiheit.org.
• Um die Veranstaltung in Jesteburg besser planen zu können, werden die Gäste gebeten, sich via E-Mail an service@freiheit.org anzumelden.