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Hauptsache, die Kasse klingelt

Kommentar zu dem Artikel "Im Jesteburger Ortsteil Osterberg wird die Regenwasserentsorgung zum Problem für die Anwohner"


Das verstehe, wer will. Da gibt es den Planer, den Bürgermeister, den Bauamtsleiter, den Bauausschuss. Hat denn keiner der Herrschaften, die verantwortlich für diese Baumaßnahmen sind, soviel Verstand im Kopf, um schon im Planungszeitraum zu erkennen, was für ein Unsinn da verzapft wird?
Da wurde auf Bürgerversammlungen die Planung umfangreich vorgestellt. Was jetzt dabei herausgekommen ist, hat mit dem Vorgestellten nur noch wenig zu tun. Die Osterberg-Anlieger sind regelrecht belogen worden. Wäre nur einer der Verantwortlichen selbst Anwohner, das Ergebnis wäre sicher ein anderes. Denn vielleicht gewinnt nur dann der Verstand die Oberhand, wenn es ans eigene Portmonee geht.
So drängt sich der Eindruck auf, dass ein Planer machen kann, was er will, solange er nur Bestimmungen und DIN-Normen einhält. Wobei sein Interesse nicht die möglichst einfache und kostengünstige Lösung ist. Im Gegenteil: Je größer der Auftrag, desto lauter klingelt die Kasse. Es wäre also an den Fachleuten in den Behörden und an den Politikern im Fachausschuss hier das rechte Maß zu finden.
Doch um Planungs-Unsinn zu stoppen, muss man als Politiker oder Verwaltungs-Mitarbeiter wissen, worum es geht und auch schon mal persönliche Verantwortung übernehmen. Menschen, die beides tun, sind in unseren Rathäusern selten geworden - zum Vorteil von einigen und zum Nachteil von vielen. (Lesen Sie dazu auch www.kreiszeitung-wochenblatt.de/jesteburg/politik/im-jesteburger-ortsteil-osterberg-wird-die-regenwasserentsorgung-zum-problem-fuer-die-anwohner-d24317.html
Reinhard Schrader