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Hoffnung für den Ginsterkamp in Jesteburg

Die Straße Ginsterkamp in Jesteburg sollte bereits ausgebaut werden

Die Straße Ginsterkamp in Jesteburg soll ausgebaut werden / Erster Versuch scheiterte an den Kosten.

mum. Jesteburg. "Die Betroffenen sollen auf jeden Fall gehört werden", sagt Hans-Jürgen Börner. Der SPD-Mann hat für die Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 3. April, einen Antrag stellvertretend für die Anwohner der Straße Ginsterkamp gestellt. Börner bittet darum, dass die Gemeinde den Ginsterkamp ausbauen lässt und die Anwohner an den Kosten beteiligt.
"Eine Planung für den Erstausbau wurde während der letzten Ratsperiode schon einmal gemacht", sagt Börner. Die Umsetzung sei allerdings wegen der hohen Kosten zurückgestellt worden. Außerdem seien die Anwohner gegen den Ausbau gewesen. Inzwischen habe sich unter anderem durch die stärkere Nutzung der Straße der Zustand verschlechtert, so dass auch aus Sicherheitsgründen ein Erstausbau notwendig sei. Börner: "Außerdem beschweren sich inzwischen mehrere Anwohner über den schlechten Zustand des Weges und befürworten einen Ausbau." Er ist davon überzeugt, dass die ständigen behelfsmäßigen „Flickarbeiten“ technisch unzureichend sind und zudem Kosten verursachen, die auf Dauer für den Steuerzahler nicht hinnehmbar seien. Börner hofft, dass der Gemeinderat der Verwaltung grünes Licht für eine neue Planung gibt. "Wichtig ist, dass wir die Anwohner dann über die Ergebnisse informieren und nicht vor vollendete Tatsachsen stellen", so Börner. Wie die Kosten für den Erstausbau dann geteilt werden, müsse später entschieden werden. "Vielleicht entschließt sich die Gemeinde für eine große Lösung mit Wendehammer und trägt dann einen größeren Teil der Kosten als sonst üblich."
• Außerdem auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung, die um 19 Uhr im Hotel "Jesteburger Hof" (Kleckerwaldweg 1) beginnt: Neue Räume für die Jugendarbeit in der Gemeinde Jesteburg sowie das Vergabeverfahren für den Bau der neuen Sporthalle. Voraussichtlich im nicht öffentlichen Teil wird nochmals über die Verträge zwischen der Gemeinde und dem Jesteburger Schützenverein diskutiert. Wie berichtet, hatte der Verwaltungsausschuss die letzten Änderungswünsche im Vertragswerk, das den Verzicht der Schützen auf ihr Schützenhaus sowie das dazugehörige Grundstück regelt, zugestimmt. Beides ist notwendig, damit die Supermarktkette "Famila" dort eine neue Filiale bauen kann.