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Jesteburg: Grünes Licht für neue Sporthalle

So stellen sich die Planer die neue Sporthalle vor. Die Ansicht zeigt den Eingangsbereich mit dem Anbau für den Jugendclub (Foto: oh)

Gemeinde investiert 2,75 Millionen Euro in neue Sporthalle / "Jugend aktiv" bekommt neues Zuhause .

mum. Jesteburg. In Jesteburg geht es jetzt Schlag auf Schlag: Gerade hat eine Delegation aus Schützen und Gemeinde bei „Famila“ in Kiel alle notwendigen Verträge zur Ansiedlung eines Supermarktes im Heidedorf unterschrieben (das WOCHENBLATT berichtete), da folgt schon die nächste Vollzugsmeldung! Der Gemeinderat hat das von der Verwaltung und dem Planer vorgeschlagene Vergabeverfahren für die Bauarbeiten an der neuen Sporthalle bestätigt.
Dunkle dezente Klinkersteine, ein leicht geneigtes Dach und im Inneren viel Tageslicht - so soll die Sporthalle der Jesteburger Oberschule aussehen, die direkt an das Freibad-Gelände anschließt. Vorbild ist die im Herbst vorigen Jahres eröffnete Halle in Brackel. Nachdem der Gemeinderat das Konzept des Oldenburger Architekturbüros Mrotzkowski genehmigt hat, soll nach den Sommerferien Baubeginn sein. Kosten: 2,75 Millionen Euro. Im Preis enthalten ist auch das angeschlossene neue Jugendhaus (350.000 Euro), das nach den Wünschen des von „Jugend aktiv“ konzipiert wurde. Diese Zahlen bestätigte jetzt Jesteburgs Bauamtsleiter Thomas Burmester.
Die neue Sporthalle bekommt zwei Felder und 199 Zuschauerplätze auf der Tribüne. Zu den vier Umkleideräumen gehören jeweils ein Dusch- und WC-Raum. Für die Lehrer sind zwei Extra-Räume mit eigenen Sanitärbereichen vorgesehen.
Sporthalle und Jugendräume bekommen einen gemeinsamen Eingang, von dem die jeweiligen Zugangstüren abgehen. Beide Einrichtungen sind unabhängig voneinander nutzbar. Die gemeinsamen Toiletten werden so angeordnet, dass sie sowohl von den Sportlern wie auch von den Besuchern des Jugendzentrums genutzt werden können.
Im 220 Quadratmeter großen Jugendzentrum entstehen Räume für die offenen Jugendarbeit sowie ein Kreativ- und ein Gruppenraum, Büro und Küche. Außerdem könnte dort eine Nachmittagsbetreuung der Grundschüler erfolgen.
Das alte Bademeister-Haus, das derzeit von „Jugend aktiv“ genutzt wird, soll abgerissen werden, um Platz für die neue Buskehre des Schulzentrums zu schaffen. „Das ist ein Skandal! Die Gemeinde vernichtet hier ohne Not einen Wert von mindestens 50.000 Euro“, kritisierte unlängst Siegfried Ziegert (SPD) die Planung. Auch der erst im vorigen Jahr aufgestellte „Fußballkäfig“ muss demontiert und an neuer Stelle - voraussichtlich auf dem Freibad-Gelände - aufgebaut werden. Eine Kostenschätzung liegt noch nicht vor.