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Kirchfeld: Mittwoch wieder Thema - Jesteburger Bau-Ausschuss diskutiert über Wochenend-Areal

Das Itzenbütteler Kirchfeld ist am Mittwoch Thema im Jesteburger Bau-Ausschuss
mum. Jesteburg. Kaum ein Thema wird in Jesteburg so kontrovers diskutiert wie das Itzenbütteler Kirchfeld. Anwohner und Eigentümer streiten seit Jahren über die Entwicklung des etwa zehn Hektar großen Wochenend-Areals. Während die einen das Waldgebiet als solches erhalten wollen, wünschen sich andere, dass ein Bebauungsplan über das Areal gelegt wird - und die bis zu 6.000 Quadratmeter großen Grundstücke geteilt werden dürfen. Am Mittwoch, 25. November, wird über das Kirchfeld auch wieder politisch diskutiert - und zwar ab 19 Uhr im Bauausschuss ("Heimathaus").
Hans-Jürgen Börner (SPD) und Günter Kamholz (CDU) haben den Antrag gestellt, die Erstellung eines Bebauungsplans für das Wochenend-Gebiet wieder auf die Tagesordnung zu nehmen (das WOCHENBLATT berichtete bereits). "In mehreren Sitzungen einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe und in Vollversammlungen wurde das Thema Kirchfeld ausführlich beraten", heißt es in dem Antrag. "Die Anlieger entwickelten eigene Vorstellungen, die von dem Gedanken geleitet waren, das Dauerwohnen dort zu legalisieren und eine behutsame Weiterentwicklung in einem geänderten B-Plan im Sinne des letztgültigen Flächennutzungsplans vorzunehmen."
Ursprünglich hatte die Verwaltung Grundstücke mit einer Mindestgröße von etwa 1.200 Quadratmetern (oder kleiner) vorgesehen. Das hätte etwa 48 Wohneinheiten bedeutet (heute sind es 24). Erschließungskosten und Kosten für Ersatzpflanzungen in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro schreckten die Beteiligten ab. Jetzt ist eine moderate Erschließung im Gespräch, bei der höchstens elf neue Gebäude entstehen könnten (Mindestgrundstücksgröße von 1.500 oder 1.800 Quadratmeter).
Wie heikel das Thema Kirchfeld ist, zeigen verschiedene Leserbriefe. Darin kritisierten die Verfasser, dass Gegner des Bebauungsplans nicht zu den Treffen eingeladen wurden.