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Liberale wollen die Heidebahn stärken! - Hanstedter FDP begrüßt „Einsichtsfähigkeit“ Deutschen Bahn

Volker Tomforde fordert einen Ausbau der Heidebahn (Foto: archiv)
mum. Hanstedt. Die Hanstedter Liberalen begrüßen die „Einsichtsfähigkeit der Deutschen Bahn, sich auf die Alpha-Lösung unter Nutzung bestehender Strecken bei der weiteren Prüfung zu konzentrieren“, sagt Ortsvereins-Vize Volker Tomforde. Die bisher in der Diskussion befindlichen Neubaustrecken durch den Heidebereich, die Landschaftsschutzgebiete, Ausgleichsflächen und naturnahe Gebiete beeinträchtigen oder vernichten und Tourismus und Landwirtschaft erhebliche Probleme bereitet hätten, entspanne sich zusehends. Dies gelte auch für die so genannte Y-Trasse entlang der Autobahn 7 durch die Samtgemeinde Hanstedt, die die Gemeindegebiete und Ortsteile um ihren Lebens- und Erholungswert gebracht hätten. „Sicherlich habe - wie bei der Y-Trassen-Diskussion am Ende des vorigen Jahrhunderts - zur Einsichtsfähigkeit der Bahn auch das entschiedene Engagement der vielen Bürger, Bürgerinitiativen und der Vertreter der Kommunalpolitik beigetragen.“
Das Kopfschütteln über die jahrzehntelange Streckenpolitik der Bahn will bei der FDP allerdings nicht enden. „So ist 80 Jahre lang versäumt worden, die Strecke Rotenburg-Verden zur Umgehung Bremens zweigleisig auszubauen oder aber eine seit Kriegsbeginn geplante Verbindung über die Elbe zur südlichen Umgehung Hamburgs herzustellen oder die Verkehrsknoten Hamburg und Hannover zu entlasten“, so Thomforde.
Seit Jahrzehnten würden sich die Hanstedter Liberalen bemühen, die Heidebahn Soltau-Buchholz auf der Güterstrecke Buchholz-Maschen-Harburg nach Hamburg durchzubinden und den Einwohnern der Samtgemeinde - insbesondere aber den Berufspendlern - eine zeit- und kostengünstige Alternative zur Fahrt nach Hamburg zu eröffnen.