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„Meint Herr Börner ernst, was er sagt?“ - FDP-Chef Wagner setzt sich für den Wochenmarkt ein

FDP-Vorsitzender Philipp-Alexander Wagner ist vom Wochenmarkt überzeugt
mum. Jesteburg. Hans-Jürgen Börner (SPD) ist der Meinung, dass der beliebte Wochenmarkt, der immer mittwochs auf dem Spethmann-Platz vom GeWerbekreis organisiert wird, „schädlich für Jesteburg ist“. Das WOCHENBLATT hatte vorige Woche den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur zitiert und die WOCHENBLATT-Leser gefragt, wie sie über den Markt im Herzen des kleinen Dorfes denken. Offensichtlich hat Börner seine Meinung exklusiv. Zumindest zeigt dies das Feedback. (Eine Auswahl der Zuschriften finden sich unter der Rubrik Leserbriefe auf Seite 5 in der Nordheide-Ausgabe vom 7. Oktober).
Auch politisch schlägt Börners Aussage Wellen. Jetzt hat Philipp-Alexander Wagner, der Vorsitzende der Jesteburger FDP, das Thema aufgegriffen. „Meint Herr Börner das, was er sagt, wirklich ernst? Man kann daran nur zweifeln; so skurril ist der Vorschlag“, so Wagner. „Marktstände auf dem Wochenmarkt in Jesteburg verkaufen Produkte, die vielfach vom Handel in Jesteburg so nicht angeboten werden. Darüber hinaus sollte ein Händler die Kunden mit seinen Produkten und seinem Service überzeugen und nicht, weil er der einzige Anbieter im Ort ist. Auch berücksichtigt Herr Börner nicht, dass es auch für viele ältere Menschen eine gute Möglichkeit ist, im Ort einzukaufen. Ich möchte jedenfalls nicht in einem Ort leben, in dem mir von Herrn Börner - und auch der SPD? - vorgeschrieben wird, wo ich einkaufen soll.“

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